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Porsche und Rennsport - zwei automobile Begriffe, die untrennbar miteinander verbunden sind. Die jahrzehntelange Renntradition von Porsche wird seit vielen Jahren auf einer weiteren Ebene fortgesetzt: Der Porsche Sports Cup Suisse schliesst als Kundensportserie die Lücke zwischen Porsche Sport Driving School Suisse und den Porsche Markenpokalen für Rennsportprofis.




In verschiedenen Serien haben sowohl strassenzugelassene als auch für den Rennsport modifizierte Porsche Fahrzeuge beim Porsche Sports Cup Suisse grosse Begeisterung ausgelöst. Die Serien werden an sechs verschiedenen Wochenenden auf sechs renommierten Rundkursen ausgetragen, unter anderen auf den Strecken Hockenheimring, Monza und Le Castellet. In sieben spannenden Serien stellen sich ambitionierte und passionierte Piloten dem motorsportlichen Kräftemessen.

Weitere Infos finden Sie auf der hp vom Verband Schweizer Porsche Clubs.







Die Firma ANTPerformance wurde im Oktober 2000 durch Alain Neuhaus und Alain Thossy gegründet.




Die in Tafers ansässige Firma wartet und betreut Porsche GT3 Cup-Fahrzeuge und deren Piloten für den Einsatz im Porsche Super Sports Cup Suisse

Mehr Details finden Sie auf der homepage von ANTPerformance.










Eine Herausforderung der besonderen Art gab es beim Auftakt der gesetzten 6. Läufe des Porsche Sports Cup Suisse sowie der Porsche Drivers Challenge im deutschen Hockenheim. Ununter-brochener Regen verlangte den motivierten Fahrer/innen alles ab und hielt den Adrenalinspiegel konstant hoch.

Mit disziplinierter Fahrweise aller Teilnehmer wurden die Auswirkungen des Regens jedoch bravourös gemeistert. Rundenzeiten knapp über 2 Minuten versprachen bereits in den Trainingsläufen Spannung pur, denn das Feld der Sports Cup Fahrer lag leistungsmässig nicht nur auf einem hohen Niveau, sondern gemessen an den Zaitabständen auch relativ dicht beieinander.

Die freie Sicht nach vorne nutzte dann Jean-Paul von Burg in seinem 997 GT3 Cup, der in der komplett mit GT3 Cup Fahrzeugen besetzten Klasse 5b startete, voll aus, als das Feld nach zwei Einführungsrunden hinter dem Safaty-Car gestartet wurde. Bis ins Ziel gab er seine beiden Kontrahenten Manuel Nicolaidis und Patrick Schmalz auf die Plätze zwei und drei.




Erfolgereiche Piloten vom ANTPeformance-Team in Hockenheim: Jean-Paul von Burg (Sieger/links), Manuel Nicolaidis (Zweiter/Mitte) und Patrick Schmalz (Dritter/rechts)...







Der vom Porsche Club Romand veranstaltete zweite Lauf des Porsche Sports Cup Suisse stand wieder einmal ganz im Zeichen des Wetters. Hatten noch beim ersten Lauf in Hockenheim sintflutartige Regenfälle schnelle Rundenzeiten verhindert, so waren es diesmal über dreissig Grad im Schatten, die den Fahrern in ihren Porsche Fahrzeugen ordentlich einheizten.


Manuel Nicolaidis vor Jean-Paul von Burg...


Doch einmal mehr bewiesen die 75 Piloten des Porsche Super Sports Cup, des Porsche Sports Cup und der Porsche Drivers Challenge bei ihrer Fahrt einen kühlen Kopf und erreichten teilweise schnellere Rundenzeiten als noch vor einem Jahr an gleicher Stelle.

Im Rennlauf des Super Sports Cup waren es am Ende zwei Fahrer, die mit Rundenzeiten von nur knapp über 1'25'' glänzten. Der Tagessieger Rolland Berville blieb hierbei auch noch fehlerfrei und rettete sich beim Wertungslauf des PSSCS knapp vor Jean Paul von Burg und Manuel Nicolaidis als Sieger ins Ziel. Siebter wurde Patrick Schmalz und Zehnter Claude Rossier.




Dass nach 16 Runden beim Zieleinlauf mit 14 Piloten knapp zwei Drittel des Feldes in der gleichen Runde waren zeugte ein weiteres Mal von der enormen Leichtungsdichte des Feldes.

Auch in Ledenon wieder eine insgesamt gelungene Veranstaltung auf einer faszinierenden Rennstrecke in Südfrankreich.







Als ziemlich einmalig im Motorsport darf sie auf Grund ihrer farbigen Auslaufzonen wohl gelten, die GP-Teststrecke von Le Castellet, wo sich die Piloten der Rennsaison 2009 bereits zum 3. Mal trafen.




Die südfranzösische Rennstrecke ist durch ihre blauen und roten Streifen rund um die Piste sogar aus grosser Höhe gut zu erkennen.




Der Verband Schweizer Porsche Clubs hatte geladen. 74 Fahrer waren dem Aufruf gefolgt und hatten sich zu den Trainings bzw. Rennen vom 26. und 27. Juni 2009 eingeschrieben.

Ganze 2:14,6 Sek. benötigte Rolf Ineichen um sich mit seinem 997 GT3 Cup sowohl die Tages-bestzeit als auch den Sieg im Super Sports Cup vor Philippe Giauque und Manuel Nicolaidis zu sichern. Beide ebenfalls auf Porsche 997 GT3 Cup.


GT3 Cup von Manuel Nicolaidis


Kurios wurde es am Schluss noch einmal beim Rennen in der Endurance, dem Langstrecken-rennen. Lange lag Carlo Lusser mit seinem 997 GT3 Cup scheinbar uneinholbar in Führung, als ihm ein Überrundungsmanöver in der 16. Runde zum Verhängnis wurde. Nun war der Weg frei für Raffi Bader, der im 2008er GT3 Cup von Frank Spautz souverän die Gunst der Stunde nutze und den Wagen nach 28 Runden als Spitzenreiter ins Ziel brachte. Leider hatte Bader das reglementierte Zeitfenster für den Pflichtboxenstopp um 50 Sekunden überschritten, so dass er durch Disqualifikation im Anschluss an das Rennen ebenfalls leer ausging.


N° 266: Der "Omniservice" Jean-Paul von Burg...


Über den Sieg durfte sich darauf hin Egidio Perfetti vor Jean-Paul von Burg und Manuel Nicolaidis freuen, die alle drei in der Klasse 5b auf Porsche 997 GT3 Cup gestartet waren. Patrick Schmalz wurde 7. und Claude Rossier 18.

Das Endurance-Rennen gewann Jean-Paul von Burg vor Manuel Nicolaidis. Patrick Schmalz fiel leider aus.







Die auf der 3.8 km lange Rennstrecke im französischen Dijon-Prenois gefahrenen Trainings- und Wertungsläufe wurden dieses Mal vom Porsceh Club Zürich organisiert. Mit allein über 30 Cup-Fahrzeugen war Spannung auf höchstem Niveau garantiert. Wieder einmal gaben die sehr diszi-plinierten Piloten aller Klassen der Veranstaltung eine besonders hohe Note.





Marco Seefried war mit dem 997 GT3 RSR vom Renz-Finanzteam erwartungsgemäss auf die Pole-Position gefahren, würgte aber nach der Freigabe des Starts den Motor ab. Der eigentlich nicht für stehende Starts konzipierte Wagen wurde nur mit viel Glück und fahrerischem Können der Anderen umfahren, sodass es zu keiner Kollision kam. Erst als das halbe Feld vorbei war, bekam Seefried den Wagen zum Laufen.


Manuel Nicolaidis vor Patrick Schmalz


Beim Sprintrennen des Super Sports Cups landete Seefried, diesmal auf GT3 Cup, einen lupen-reinen Start-Ziel-Sieg, gefolgt von Rolf Ineichen und Jean Paul von Burg, beide ebenfalls auf 997 GT3 Cup-Autos. Manuel Nicolaidis wurde Vierter, Patrick Schmalz Zwölfter und Claude Rossier Fünfzehnter.

Im Endurance-Rennen klassierte sich Jean-Paul von Burg auf dem 3. und Manuel Nicolaidis auf dem 5. Rang.







Am letzten September-Wochenende traten die Cupper im legendären Monza an. So begannen bereits am Donnerstag, 24. September die ersten Trainingsläufe, die unter der Sonne Norditaliens auf einer der schnellsten Formel 1 Rennstrecken absolviert wurden. Auch am darauffolgenden Freitag bleib die Strecke trocken und so konnten die Fahrer des Super Sports Cup mit Zeiten von deutlich unter 2 Minuten die ersten Duftmarken setzen.




Im Super Sports Cup leistete sich dann Jean-Paul von Burg einen Frühstart, der sofort von den Kommissaren geahndet wurdet, und ihn mit einer Stop and Go Strafe von der Spitze des Feldes ins Mittelfeld zurück warf. Seine anschliessende Aufholjagd endete bis ins Ziel aber auf Rang 5.

Vorne kamen Matteo Grassi vor Mannuel Nicolaidis und Patrick Schmalz mit ihren GT3 Cup Fahrzeugen auf die Podestplätze.




Begleitet von zahlreichen Zuschauern kämpften die Fahrerinnen und Fahrer wieder einmal in beeindruckend fairer Manier und ausser ein paar Kratzern gab es wiederum keinerlei grössere Schäden zu vermelden. Auch die Mechaniker aller Teams bewältigten die auf Grund des Regens am Samstagmorgen anstehenden zahlreichen Pneuwechsel bravourös.

Das Endurance-Rennen gewann Jean-Paul von Burg. Manuel Nicolaidis schied leider durch "Unfall" aus.






Höchstspannung herrschte auch beim 6. und letzten Lauf der Porsche Sports Cup Suisse, der in der französischen Bourgogne - auf der Grand Prix Strecke von Magny-Cours - ausgetragen wurde. Noch einmal hiess es vollste Konzentration, als in vier Kategorien der Laufsieger zu ermitteln war.




Von wesentlich höheren Temperaturen verwöhnt, liessen sich diesmal die Reifen nur schlecht auf Temperatur bringen, denn bereits am ersten Trainingstag beherrschten erste Vorboten des Winters das Geschehen auf der Strecke. So musste am Sonntag wegen dichtem Nebel über eine Stunde gewartet werden, bis die Streckenleitung zur Fortsetzung der Läufe wieder grünes Licht gab.




Von allen Geschehnissen unbeeindruckt fuhr Rolf Ineichen auf seinem 997 Cup-Auto dann am Sonntag den Tagessieg beim Supersports Cup ein. Dicht gefolgt von Richard Feller und Routinier Jean-Paul von Burg, beide ebenfalls auf GT3 Cup.




Im abschliessenden Endurance Lauf schlug dann die Stunde von Carlo Lusser. Nachdem er noch im Sportscup in der ersten Runde einen Dreher hatte, der ihn bis auf den 8. Rang zurückwarf, lief dieses Mal alles glatt und er überfuhr nach 37 Runden als erster die Ziellinie.




Der lange Zeit führende Raffi Bader wurde durch einen Dreher auf einer Ölspur, die im Übrigen für einen 4-ründige Safety-Car-Phase sorgte, ins Mittelfeld zurückgeworfen. Auch die schnellste Rennrunde half ihm hier nicht mehr weiter. Zweiter wurde daher Rolf Ineichen, der sich bis ins Ziel gut vom Drittplatzierten, Jean-Paul von Burg absetzen konnte. Patrick Schmalz wurde Achter; Manuel Nicolaidis schied durch Unfall aus.


        Jean-Paul von Burg ist "Champion Suisse" des Porsche Super Sports Cup 2009!
















































Jean-Paul von Burg (51) ist Gesamtsieger des Porsche Super Sports Cup 2009.


Mit fünf Podest-plätzen in den Sprint- und drei Siegen in den Langstreckenrennen sicherte sich der Unternehmer aus Genf diesen Titen souverän. Die Automoil-Revue (Thomas Fleckner) wollte es etwas genauer wissen und fragte nach seinem Erfolgsrezept.


Seit wann betreiben Sie aktiven Motorsport?

1976 fing ich im Kartsport an.Von der Schweizer Meisterschaft bis hin zur EM klassierte ich mich öfters auf vorderen Plätzen. Ab 1993 fuhr ich mit einem Porsche 964 RS nach 1992er Reglement im Sports Cup. Neben der aktiven Fahrerei habe ich das Management meiner zwei Söhne übernommen, von denen der ältere dieses Jahr den Kart-Meistertitel in der Kategorie Sport geholt hat. 2007 startete ich dann mit dem Porsche 996 Cup und wechselte 2008 auf den 997 Cup.


Wer trägt Ihren giesjährigen Meistertitel mit?

Ein ganz grosser Dank geht natärlich an mein Team ANT Performance! Die Zusammen-arbeit hat sich über die Jahre so gut verbessert, dass wir heute die Probleme in kürzester Zeit beseitigen können. Das kommt natürlich auch der Abstimmung zugute. ANT Performance bietet hier die beste Basis, egal, ob es sich um Strassen- oder Cupfahrzeuge handelt.


Gab es in der abgelaufenen Saison Tiefpunkte?

Ja, mein Frühstart in Monza hätte nicht sein müssen. Das spezielle Intervall der Startampel hat mich einen Moment zu früh losfahren lassen. Ich wusste aber sofort, dass das nicht korrekt war und habe mich daher über die Stopp-and-go-Strafe nicht geärgert. So wurde eben der fünfte Platz von Monza als Streichergebnis genommen.


Was hat Sie besonders gefreut?

Ganz klar die Zusammenarbeit mit meinem Team und dass kein Unfallschaden zu beklagen war. Die Mechaniker haben einen tollen Job gemacht und das Auto mit meiner Mithilfe für jedes Rennen optimal abgestimmt. Die Konstanz dieser Zusammenarbeit hat mich begeistert.


Was haben Sie 2010 vor?

Wir werden mit dem gleichen Wagen an den Start gehen, ihn aber auf den Stand von 2009 aufrüsten.







Für die Verteilung der Preise organisierte der Club Porsche 3 Lacs die traditionelle "Uusrollete" im Hotel de la Prairie in Yverdon-les-Bains.



    Manuel Nicolaidis          Jean-Paul von Burg         Richard Feller




                                       Die 3 "Gewinner" des Porsche Super Sports Cup Suisse 2009...




von links: Alain Neuhaus und Alain Thossy - Team ANTPerformance