Die Porsche Boxster-Reihe hat ein neues, luxuriöses Spitzenmodell neben dem besonders sportlich orientierten Boxster Spyder: Die auf 987 Exemplare limitierte Boxster S Black Edition. Mit 320 PS um zehn PS stärker als der Boxster S bietet sie eine deutlich erweiterte Serienausstattung und exklusive Spezialitäten zu einem sehr attraktiven Preis. Der neue Mittelmotor-Sportwagen tritt komplett in schwarz auf: Schwarz lackierte Karosserie, schwarzes Verdeck und schwarze 19-Zoll-Boxster Spyder-Räder betonen den muskulösen Auftritt des Top-Roadsters. Die Boxster S Black Edition kommt im März 2011 auf den Markt und kostet in Deutschland 63.404 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung.
Das Farbkonzept der Boxster S Black Edition geht konsequent bis ins Detail. So sind die Lufteinlässe im Fondseitenteil schwarz lackiert, auch das zweiflutige Doppelendrohr der Abgasanlage ist geschwärzt. Der schwarz lackierte Modellschriftzug am hinteren Kofferraumdeckel kennzeichnet die Black Edition ebenso wie der eingeprägte „Black Edition“-Schriftzug auf der Seite des Stoffverdecks. Die Überrollbügel sind ebenfalls schwarz lackiert.
Die schwarze Linie des Exterieurs setzt sich im Innenraum fort. Die Einstiegsblenden aus Edelstahl verfügen über einen „Black Edition“-Schriftzug in schwarz. Das serienmäßige Sport-Design-Lenkrad mit Doppelspeichen-Anmutung hat einen griffigen Lenkradkranz in Glattleder und eine sportliche Ergonomie. Die Zierblenden der Schalttafel sowie jene von Schalt- oder Wählhebel sind schwarz lackiert. Die Zifferblätter des Kombiinstruments sind in schwarz gehalten wie auch die Teilledersitze mit eingeprägtem Porsche-Wappen in den Kopfstützen. Auf Wunsch erhältlich: eine schwarze Lederausstattung. Die Limitierungsplakette auf dem Deckel des Handschuhfachs weist den Sportwagen als Exemplar der Black Edition aus.
Serienmäßig enthält die Boxster S Black Edition die sonst optionalen Ausstattungspakete „Komfort“, „Infotainment“ und „Design“ und bietet damit einen Preisvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell. Das Windschott ist ebenso ab Werk an Bord wie automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel mit integriertem Regensensor, Tempostat sowie eine Klimaautomatik. Ebenfalls serienmäßig: das Porsche Communication Management (PCM) inklusive Navigationsmodul. Serienmäßig stehen darüber hinaus die universelle Audio-Schnittstelle und eine Handy-Vorbereitung zur Verfügung. Für ein beeindruckendes Klangerlebnis sorgt das Sound Package Plus. Für sicheren Fahrspaß auf dunklen Straßen sorgen die serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und LED-Tagfahrleuchten. Darüber hinaus ist der Boxster S Black Edition auf Wunsch mit weiteren Optionen des Boxster-Programms individualisierbar. Damit steht beispielsweise die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) ebenso zur Wahl wie das Porsche Active Suspension Management (PASM) und Adaptive Sportsitze mit Fahrermemory.
Das Fahrwerk der Boxster S Black Edition folgt der klaren Linie und ist sportlich abgestimmt. Einen entscheidenden Anteil zur nochmals besseren Fahrdynamik des Editions-Modells haben die Reifen der Größe 235/35 ZR 19 vorn und 265/35 ZR 19 hinten auf den besonders leichten Rädern im speziellen Zehn-Speichen-Design des Boxster Spyder. Die Boxster-typische Agilität des Mittelmotor-Sportwagens mit tiefem Schwerpunkt durch den flach bauenden Boxermotor erreicht mit dem neuen Spitzenmodell ein noch beeindruckenderes Niveau.
Vor der Hinterachse des Boxster S Black Edition arbeitet ein 3,4-Liter-Sechszylinder-motor mit Benzindirekteinspritzung. Er leistet 320 PS – zehn PS mehr als im Boxster S. Der Motor erreicht seine Nennleistung bei 7.200 Umdrehungen pro Minute, das Boxster S-Triebwerk bei 6.400/min. Das um zehn Newtonmeter gesteigerte Drehmoment von 370 Nm liegt bei 4.750/min an.
Mehr Leistung und mehr Kraft ergeben mehr Dynamik: Der Boxster S Black Edition untermauert seine Spitzenposition durch souveräne Fahrleistungen. Mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt er aus dem Stand in 5,2 Sekunden auf 100 km/h, eine Zehntelsekunde schneller als der Boxster S. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht das Topmodell bei 276 km/h und übertrifft den Boxster S damit um zwei Kilometer pro Stunde. Nur beim Verbrauch bleibt der Mittelmotor-Sportler zurückhaltend: Auf 100 Kilometer begnügt sich der Boxster S Black Edition im NEFZ gesamt mit 9,8 Liter Kraftstoff – gleich viel wie der Boxster S.
Zur weiteren Steigerung von Dynamik und Wirtschaftlichkeit kann der Boxster S Black Edition alternativ mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) ausgerüstet werden. Damit verkürzt sich die Beschleunigungszeit für 0-100 km/h auf 5,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt mit PDK bei 274 km/h. Durch den zusätzlichen Gang im Vergleich zum manuellen Getriebe und die intelligente Schaltstrategie sinkt der Verbrauch auf 9,4 l/100 km im NEFZ gesamt.
Quelle: Porsche AG
Neue Sonderedition auf Basis des 911 Carrera Coupé und Cabriolet
Zum Frühjahr 2011 wird die Welt des 911 noch attraktiver. Porsche bietet auf Basis des 345 PS starken Carrera mit 3,6-Liter-Motor eine äußerst attraktive Sonderedition an. Der 911 Black Edition ist besonders umfangreich ausgestattet, als Coupé oder Cabriolet jeweils mit Heckantrieb lieferbar – und natürlich nur in schwarz zu haben. Noch reizvoller wird dieser 911 Carrera durch Exklusivität und Preis. Die 911 Black Edition ist auf 1.911 Exemplare limitiert und kostet exakt soviel wie die Carrera Basismodelle: In Deutschland sind das 85.538 Euro für das Coupé und 96.843 Euro für das Cabriolet, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer. Die Markteinführung beginnt im April 2011.
Serienmäßig ist die 911 Black Edition in Schwarz uni lackiert, optional steht auch Basaltschwarzmetallic zur Wahl. Das Cabrio-Verdeck besteht grundsätzlich aus schwarzem Stoff. Für die farblichen Akzente sind bei der Black Edition die 19-Zoll 911 Turbo II-Räder in Bi-Color-Ausführung zuständig, die mit ihrer Zweifarbigkeit optimal zur dezent-eleganten Außenfarbe passen. Zudem geben die Felgen den Blick frei auf die Bremsanlage mit natürlich schwarzen Vierkolben-Aluminium-Monobloc-Festsätteln. Der serienmäßige Graukeil in der Windschutzscheibe der 911 Black Edition rundet das Gesamtbild harmonisch ab.
Der schwarze „Black Edition“-Schriftzug auf den Einstiegsblenden in Edelstahl gibt einen ersten Hinweis auf das hochwertige Innenraumkonzept mit Konzentration auf puristische Sportwagen-Werte.
Konsequent setzt das Interieur die Farbgebung des Exterieurs fort. Serienmäßig bereits mit Sitzen in hochwertigem Teilleder ausgestattet, kann der 911 Black Edition optional natürlich mit einer weiteren Lederausstattung aufgewertet werden. Ebenfalls im Serienumfang enthalten ist ein Sport-Design-Lenkrad. Das Kombiinstrument ist natürlich in schwarz gehalten. Auf dem Deckel des Handschuhfachs weist eine Plakette auf die begrenzten Stückzahlen der 911 Black Edition hin. Die Zierblenden auf der Schalttafel, Schalt- oder Wählhebel und Belüftungsdüsen kontrastieren dagegen durch ihre Lackierung in Alu-Optik. Die hintere Mittelkonsole ist in Exterieurfarbe lackiert.
Ein akustischer Höhepunkt der erweiterten 911 Black Edition-Ausstattung ist das serienmäßige BOSE® Surround Sound-System. Es wurde speziell auf den Innenraum der 911 Carrera-Modelle abgestimmt und umfasst 13 Lautsprecher (zwölf im Cabriolet) inklusive Aktivsubwoofer und Centerspeaker sowie einen Siebenkanal-Digitalverstärker mit einer Gesamtleistung von 385 Watt für ein brillantes Klangerlebnis. Coupé und Cabriolet sind wie alle 911 Carrera-Modelle mit dem Porsche Communication Management (PCM) ausgestattet. Das GPS-Navigationsmodul ist bei der 911 Black Edition ebenso serienmäßig wie die universelle Audioschnittstelle im Ablagefach der Mittelkonsole. Zur erweiterten Ausstattung der 911 Black Edition zählen zudem Park-Assistent, Tempostat, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel sowie ein Regensensor.
Die Technik der 911 Black Edition entspricht dem hohen Carrera-Standard: Unter dem Heckdeckel arbeitet der Carrera-typische Sechszylinder-Boxermotor, der bei 6.500 Kurbelwellenumdrehungen pro Minute aus 3.614 Kubikzentimetern 345 PS (254 kW) schöpft. In Verbindung mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe ermöglicht diese Leistung dem Carrera in beiden Karosserievarianten eine Höchstgeschwindigkeit von 289 km/h. Bei schnellstmöglicher Beschleunigung erreicht das Coupé in 4,9 Sekunden Tempo 100, das Cabriolet in 5,1 Sekunden. Trotz der eindrucksvollen Leistungswerte bleibt der Verbrauch moderat: Das Coupé konsumiert nach NEFZ gesamt 10,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer, der offene Carrera benötigt lediglich einen Zehntelliter mehr.
Der 911 Black Edition stehen alle technischen Sonderausstattungsmöglichkeiten offen, die auch für die Carrera-Modelle angeboten werden. Allen voran das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK), das im 911 Einzug ins weltweite Sportwagensegment hielt. Dank sieben Gängen und schneller Schaltvorgänge ohne Zugkraftunterbrechung markieren die 911 Carrera mit PDK Bestwerte. Einerseits im Verbrauch: Mit 9,8 l/100 km beim geschlossenen und 9,9 l/100 km beim offenen Elfer unterbieten die Carrera die magische Zehn-Liter-Grenze. Andererseits in der Dynamik: Mit PDK absolviert das Coupé den Sprint in nur 4,7 Sekunden, das Cabrio in 4,9 Sekunden. Die Vehemenz lässt sich mit dem optional erhältlichen Sport Chrono Paket Plus noch weiter steigern. Es bietet die zusätzliche Funktion “Launch Control” für schnellstmögliche Beschleunigung aus dem Stand sowie eine Schaltstrategie für extrem sportliches Fahren, die sehr schnelle Gangwechsel ermöglicht. Mit Launch Control lassen sich die Beschleunigungszeiten der mit PDK ausgerüsteten Fahrzeuge nochmals um 0,2 Sekunden verkürzen.
Sportlichkeit und Komfort der 911 Black Edition lassen sich auf Wunsch noch weiter steigern. Beispielsweise mit dem Porsche Active Suspension Management (PASM) und als zusätzliche Variante für das Coupé das PASM-Sportfahrwerk mit um 20 Millimeter tiefer gelegter Karosserie und mechanischer Hinterachs-Quersperre. Zur weiteren Optimierung der Bremsenperformance wird optional die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) mit Keramikbremsscheiben angeboten.
Quelle: Porsche AG
Weltpremiere in Detroit: Mittelmotor-Coupé als Technologieträger
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, baut ihre Kompetenz bei Performance und hoher Effizienz durch intensive Entwicklungsarbeit im Bereich der Hybrid-Technologie weiter aus. Mit dem Porsche 918 RSR präsentiert der Hersteller sportlicher Premium-Fahrzeuge eine High End-Synthese aus den erfolgreichen Hybrid-Konzepten des Jahres 2010. Das zweisitzige Mittelmotor- Coupé 918 RSR verdeutlicht, was entsteht, wenn die Technologie des 911 GT3 R Hybrid und das Design des 918 Spyder in einen modernen, zukunftsfähigen Supersportwagen übertragen werden.
Der 911 GT3 R Hybrid-Rennwagen mit hocheffizientem Schwungradspeicher sorgte bei seinen Renneinsätzen auf der Nürburgring-Nordschleife, während des American Le Mans Series-Rennens (ALMS) in Road Atlanta/USA sowie dem ILMC-Lauf im chinesischen Zhuhai für Aufsehen. Er demonstrierte sein enormes Performance-Potenzial im realistischen Rennsport-Szenario gegenüber härtester Konkurrenz. Damit übertraf der intern als „Race Lab“ – Rennlabor – bezeichnete 911 GT3 R Hybrid sogar die hohen Erwartungen von Porsche Motorsport. Wettbewerbsfähigkeit, hohe Zuverlässigkeit sowie beispielhafte Effizienz beim Kraftstoffverbrauch, verbunden mit höchster Performance unterstrichen die Grundidee der Porsche-Techniker, zusätzliche Leistung intelligent zu generieren. Der 911 GT3 R Hybrid bezieht seine Zusatzleistung beim Bremsen aus der eigenen Fahrdynamik. Diese Technik verpflanzt Porsche nun in das Mittelmotor-Coupé 918 RSR – der Rennsportvariante der Konzeptstudie 918 Spyder.
Aus der Tradition klassischer Porsche-Langstrecken-Rennwagen wie 908 Langheck-Coupé (1969) und 917 Kurzheck-Coupé (1971) schlugen die Porsche-Designer einen Bogen in die Postmoderne der „Form follows function“- Philosophie. Beim 918 RSR wird der elegante Fluss der Kurven von muskulösen Radhäusern, dynamischen Luftöffnungen und einem kanzelartigen Cockpit dominiert. Ein sichtbares Lüfterrad zwischen den Ram Air-Ansaugstutzen und ein Heckspoiler in RS Spyder-Abmessungen betonen zusätzlich die Funktion eines Rennlabors. Der neu gestaltete Farbton „Liquid Metal Chromblau“ unterstreicht den skulpturhaften Schwung der Formen, während die bei Porsche typische Hybrid-Farbe orange auf Bremssätteln und dem Längsstreifen der Karosserie bemerkenswerte Akzente setzt.
Auch innerhalb des besonders leichten, verwindungssteifen Monocoques aus Kohlefaser-verstärktem Kunststoff (CFK) dominiert Rennsporttechnik. Der V8-Motor ist eine Weiterentwicklung des Direkteinspritzer-Triebwerks aus dem erfolgreichen RS-Spyder-Rennwagen und leistet im 918 RSR nun genau 563 PS bei 10.300/min. Die Elektromotoren an den beiden Vorderrädern steuern jeweils 75 kW, also insgesamt 150 kW, zur installierten Peak-Antriebsleistung von exakt 767 PS bei. Diese bei Bremsvorgängen gewonnene Zusatzleistung wird in einem optimierten Schwungmassenspeicher konserviert.
Im 918 RSR verfügen die beiden Elektromaschinen über eine Torque Vectoring-Funktion mit variabler Antriebsmomentenverteilung an der Vorderachse. Dies erhöht zusätzlich die Agilität und verbessert das Lenkverhalten. Der vor der Hinterachse platzierte Mittelmotor ist mit einem Renngetriebe, ebenfalls auf Basis des RS Spyder-Rennwagens, verblockt. Dieses weiter entwickelte Sechsgang-Klauengetriebe mit längs liegenden Wellen und gerade verzahnten Stirnrädern wird mittels zweier Schaltpaddles hinter dem Rennlenkrad betätigt.
Eine funktionale Ausstattung unterstreicht den puristischen Rennsport-Charakter. Ob charakteristische, nach schräg oben öffnende Türen, die Luftöffnung im Dach zwischen den Türflügeln, die Schnellverschlüsse an vorderer und hinterer CFK-Haube, die beiden Dachantennen für Boxenfunk und Telemetrie, die RS-Spyder-mäßigen kleinen seitlichen Front-Flics oder die Luftsplitter unterhalb der Frontlippe sowie profillose Slick-Rennreifen auf 19-Zoll-Rädern mit Zentralverschluss sorgen für die eindeutige Bestimmung als experimentelles Rennlabor.
Im Gegensatz zur Konzeptstudie 918 Spyder herrscht im Innenraum 918 RSR schnörkellose Rennatmosphäre. Der braune Lederbezug des hautengen Schalensitzes zitiert die Historie der Gentleman-Driver; die Schaltblitze auf dem Rennlenkrad sowie eine Rekuperationsanzeige auf der Lenksäule vor dem Anzeige-Bildschirm versorgen den Piloten mit Informationen. Statt der zukunftsorientierten, ergonomisch avantgardistischen Mittelkonsole mit durchgängig berührungsempfindlicher Benutzeroberfläche aus der Konzeptstudie 918 Spyder teilt im 918 RSR eine auf das Wesentliche reduzierte Konsole mit Kippschaltern das Cockpit. Rechts von der Konsole ist anstelle eines zweiten Sitzes der Schwungradspeicher platziert.
Dieser Schwungradspeicher ist eine Elektromaschine, dessen Rotor mit bis zu 36.000 Umdrehungen pro Minute kreist, um Rotationsenergie zu speichern. Die Aufladung erfolgt, wenn bei Bremsvorgängen die beiden Elektromaschinen an der Vorderachse ihre Funktion umkehren und als Generatoren arbeiten. Aus dem geladenen Schwungradspeicher kann der Pilot auf Knopfdruck dessen gespeicherte Energie abrufen und bei Beschleunigungs- oder Überholvorgängen einsetzen. Dabei wird das Schwungrad elektromagnetisch abgebremst, um dann aus seiner Bewegungsenergie bis zu 2 x 75 kW, insgesamt also 150 kW, zusätzlich an die beiden Elektromaschinen der Vorderachse zu liefern.
Diese Zusatzleistung steht bei voller Aufladung rund acht Sekunden zur Verfügung. Beim erfolgreichen 911 GT3 R Hybrid kann diese Zusatzleistung je nach Rennsituation auch verbrauchsorientiert eingesetzt werden, zum Beispiel durch spätere Boxenstopps oder eine Verringerung des Tankvolumens und damit des Fahrzeuggewichtes.
Mit dem neuen Rennlabor 918 RSR hebt Porsche dieses im Rennsport genutzte Hybridkonzept nun auf eine experimentelle Ebene. „Porsche Intelligent Performance“ im 918 RSR bedeutet eine Erforschung von Methoden zur weiteren nachhaltigen Verbesserung der Effizienz unter den verschärften Bedingungen von Rennstrecke, Rundenzeiten, Boxenstopps und Zuverlässigkeit – einem Metier, in dem Porsche seit über 60 Jahren erfolgreich verwurzelt ist.
Die Startnummer 22 schließlich ist Hommage an das Jubiläum eines weiteren Triumphes. Als Gesamtsiege in Le Mans noch nicht ganz zur gewohnten Routine der Porsche-Rennabteilung zählten, fuhren 1971 die Piloten Dr. Helmut Marko und Gijs van Lennep beim 24-Stunden-Klassiker als erste durchs Ziel. Der Distanzrekord ihres Porsche 917 Kurzheck-Coupés – 5335.313 Kilometer bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 222,304 km/h – hielt keine Ewigkeit, aber exakt 39 Jahre bis 2010. Der 917 im Martini-Design war damals ebenfalls ein Experiment und seiner Zeit weit voraus: ein Gitterrohrrahmen aus Magnesium setzte neue Maßstäbe in der Porsche-Domäne Leichtbau.
Weltpremiere in Los Angeles: Cayman R – das neue Spitzenmodell der Mittelmotor-Coupés!
Das Porsche-Alphabet reserviert den Buchstaben R für ganz spezielle Sportwagen: R wie reizvoll und raffiniert – vor allem aber wie reinrassig. Der neue Cayman R vereint all diese Attribute kompromisslos auf sich. 55 Kilogramm leichter und zehn PS leistungsstärker als der Cayman S, ist das neue Mittelmotor-Coupé der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, einzig und alleine auf Fahrdynamik ausgelegt. Mit seinem speziell abgestimmten Sportfahrwerk bietet er ein nochpräziseres Fahrerlebnis als der Cayman S. Seine Weltpremiere feiert der Cayman R heute auf der Los Angeles Auto Show.
Angetrieben wird das neue Mittelmotor-Coupé von einem leistungsgesteigerten 3,4-Liter-Sechs-zylindermotor mit 330 PS (243 kW). Serienmäßig wird die Kraft über ein Sechsgang-Schaltgetriebe an die Hinterräder geleitet, mit dem sich der Spurt aus dem Stand auf 100 km/h in 5,0 Sekunden absolvieren lässt. Als Option steht das Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) zur Wahl, das die Beschleunigungszeit auf 4,9 Sekunden verkürzt. Noch spurtstärker wird der Cayman R mit einem der optionalen Sport Chrono-Pakete, womit er in 4,7 Sekunden auf Tempo 100 sprintet. Als Höchstgeschwindigkeit erreicht das neue Mittelmotor-Coupé mit Schaltgetriebe 282 km/h, mit PDK 280 km/h. Der Verbrauch im NEFZ liegt bei 9,7 l/100 km mit Sechsganggetriebe und bei 9,3 l/100 km mit PDK. Hauptziel bei der Konzeption des Cayman R war es, den Zweisitzer durch konsequente Gewichtseinsparung nochmals in seiner Performance, Fahrdynamik und Agilität zu verbessern.
Mit einem DIN-Leergewicht von lediglich 1.295 Kilogramm drückten die Porsche-Ingenieure das Leistungsgewicht des Coupés mit serienmäßigem Schaltgetriebe auf 3,9 Kilogramm pro PS, mit PDK liegt es bei vier Kilogramm pro PS. Die größten Einsparungen leisteten dabei der Einsatz von Leichtbaukomponenten und der Verzicht auf Komfort-ausstattungen. Optional ist wie bei 911 GT3/GT3 RS und Boxster Spyder darüber hinaus eine Lithium-Ionen-Leichtbau-Batterie erhältlich. Weiterhin rollt das neue Topmodell der Mittelmotor-Coupés auf den leichtesten 19-Zoll-Rädern, die das gesamte Porsche-Programm zu bieten hat: Der komplette Felgensatz bringt weniger als 40 Kilogramm auf die Waage.
Bestimmung und puristischer Charakter des Cayman R sind auf den ersten Blick sichtbar. Die gestreckte Silhouette der im Vergleich zum Cayman S um 20 Millimeter tiefer über der Straße liegenden Karosserie sorgt in Verbindung mit dem markanten feststehenden Heckspoiler, den hochwertig silberfarben lackierten Rädern und zahlreichen sportlichen Akzenten im Interieur und Exterieur für ein eigenständiges Erscheinungsbild. Die schwarz eingefassten Scheinwerfer, schwarze Außenspiegel und der seitliche Dekorschriftzug „PORSCHE“ – abhängig von der Außenfarbe in den Kontrastfarben schwarz oder silber – zitieren den Auftritt klassischer Porsche-Rennwagen.
Exakt der plakative Schriftzug war auch Markenzeichen des ersten Porsche mit „R“-Kennzeichnung, des 911 R von 1967. Er entstand für den rennsportlichen Einsatz in einer Kleinserie von 19 Exemplaren. Der "R" war ein auf dem Serien-Coupé aufgebauter Prototyp mit Carrera 6-Motor und 210 PS, und wog dank vieler Kunststoffteile und einer extremen Magerausstattung 830 Kilogramm.
Der neue Porsche Cayman R ist ab Februar 2011 im Handel erhältlich. Der Preis beträgt in Deutschland 69.830 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung. Unter www.porsche.com/cayman-r-live wird die Porsche-Pressekonferenz von der Los Angeles Auto Show ab 19:55 Uhr deutscher Zeit live im Internet übertragen.
Quelle Porsche AG
Das Museum der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, würdigt in diesem Herbst ein ganz besonderes Jubiläum: Vor genau 60 Jahren, im Herbst 1950, wurden die ersten Porsche 356 in die USA verschifft. Fortan eroberte der damals kleine Sportwagenhersteller die Herzen der amerikanischen Sportfahrer – und nicht zuletzt auch vieler Hollywoodstars – im Sturm.
Vom 12. Oktober 2010 bis 9. Januar 2011 würdigt das Porsche-Museum mit einer Sonderausstellung die nun seit sechs Jahrzehnten währende Präsenz von Porsche auf dem grössten und wichtigsten Automobilmarkt der Welt. Dabei werden den Besuchern die interessantesten Porsche-Baureihen für den amerikanischen Markt vorgestellt, darunter der Prototyp des Porsche 356 Speedster, der seltene 356 America Roadster und der legendäre 550 Spyder.
Auf dem Pariser Automobilsalon kam es 1950 zu einer entscheidenden Begegnung zwischen Professor Ferdinand Porsche und dem US-amerikanischen Automobilimporteur Maximilian E. Hoffman. Dieser verfügte als Importeur verschiedener europäischer Automobilmarken an der amerikanischen Ostküste über ein eigenes Händlernetz und besass ein untrügliches Gespür für die Automobile-Wünsche der amerikanischen Oberschicht. Ferry Porsche und Hoffman schlossen bald darauf einen Vertrag über die Lieferung von jährlich 15 Porsche, wovon die ersten drei Fahrzeuge noch im Oktober 1950 in die USA verschifft wurden.
Als die ersten Porsche 356 in den USA ankamen, bewies Max Hoffman einmal mehr sein großes Marketing-Talent. Parallel zur Präsentation in seinem modernen Showroom an der New Yorker Park Avenue übergab er einen Porsche 356 an den Privatrennfahrer Briggs Cunningham, der bald darauf die ersten Rennsiege einfuhr. Schnell wurde der Porsche 356 zu einem Geheimtipp in der amerikanischen Rennszene, was sich nicht nur positiv auf die Verkaufszahlen auswirkte: Die schnellen, aber auch alltagstauglichen deutschen Sportwagen wurden auch in Hollywood geschätzt, wo sie von Filmstars – allen voran James Dean – gefahren wurden. Diese Kombination aus Rennsport und Hollywood-Glamour verhalf der Marke Porsche in Amerika zu ihrem einzigartigen Lifestyle-Image, das wiederum bis nach Europa zurückstrahlte.
Darüber hinaus hatte Max Hoffman erkannt, dass man länderspezifische Modelle benötigt, um auf dem umkämpften amerikanischen Automobilmarkt langfristig erfolgreich zu sein. Hoffman regte aus diesem Grund eine besonders leichte und kostengünstige Version an, die ab 1954 als 356 Speedster auf den Markt kam und auf der 1952 entstandenen Kleinserie 356 America Roadster beruhte. Mit einem Grundpreis von 3.000 US-Dollar wurde der spartanisch ausgestattete Speedster vor allem im sonnigen Kalifornien zu einem großen Verkaufserfolg.
In den Absatzzahlen der damaligen Porsche KG machte sich der Erfolg auf dem US-amerikanischen Markt außerordentlich positiv bemerkbar: Schon während der ersten Jahre der Zusammenarbeit wurden deutlich mehr Sportwagen in die USA exportiert, als Firmenchef Ferry Porsche erwartet hatte. 1952 waren es 283 Porsche, womit rund 21 Prozent des Gesamtabsatzes nach Amerika gingen. In den folgenden Jahren stieg dieser Anteil noch weiter an, 1955 wurde erstmals die 50-Prozent-Marke (bei einer Gesamtproduktion von 3.624 Fahrzeugen) überschritten. Dieser Wert wurde in den Folgejahren immer wieder übertroffen – 1965, im letzten Produktionsjahr des Porsche 356, betrug der US-Verkaufsanteil sogar 74,6 Prozent. Bis heute sind die Vereinigten Staaten von Amerika der wichtigste Automobilmarkt für Porsche. Hauptsitz von Porsche Cars North America ist Atlanta. Insgesamt gibt es mehr als 200 Porsche-Händler in den USA.
Zeitgleich mit der Sonderausstellung veröffentlicht das Museum das Buch „Porsche in Amerika“. Der sechste Band aus dem Eigenverlag „Edition Porsche-Museum“ präsentiert auf über 200 Seiten die einzigartige Erfolgsgeschichte von Porsche auf dem US-Automobilmarkt.
Bisher unveröffentlichte Bilder aus dem Unternehmensarchiv geben dem Leser interessante Einblicke in die Geschichte von Porsche in Nordamerika. Das Buch ist in den Sprachen deutsch und englisch für 14,90 Euro im Shop des Porsche-Museums erhältlich. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens auf dem amerikanischen Markt bietet der Museumsshop ebenso eine Auswahl an Sonderartikeln zum Verkauf an.
Das Porsche-Museum hat dienstags bis sonntags jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen stehen Interessierten im Internet unter www.porsche.de/museum zur Verfügung.
Neuer Porsche 911 Speedster
Sehr flach, sehr sportlich und sehr selten: Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, legt einen neuen 911 Speedster als Kleinserie auf. Als Hommage an das erste Porsche-Modell mit dem Namen Speedster – dem 356 Speedster – ist das neue Modell auf 356 Exemplare limitiert. Der Zweisitzer unterscheidet sich signifikant von den anderen Mitgliedern der Elfer-Familie. In bester Tradition formen die 60 Millimeter niedrigere, stärker geneigte Frontscheibe, die flache Kontur des sportlich geschnittenen manuellen Verdecks und die charakteristische Doppelhutze auf dem Verdeckkastendeckel das markante Profil des neuen 911 Speedster. Dadurch kommt die im Heckbereich 44 Millimeter breitere Karosserie des Hecktrieblers noch eindrucksvoller zur Geltung. Seine Weltpremiere feiert der Porsche 911 Speedster Anfang Oktober auf dem Automobilsalon in Paris.
Der neue 911 Speedster verbindet die klassischen Merkmale dieses Sportwagen-Typus von Porsche mit der nochmals verbesserten Performance der aktuellen 911-Generation: 408 PS (300 kW) leistet der 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor, 23 PS mehr als im 911 Carrera S. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 10,3 Litern auf 100 Kilometer (NEFZ) bleibt der neue Speedster dennoch genauso effizient wie das 911 Carrera S Cabriolet ohne Leistungssteigerung – ein Effekt der Porsche Intelligent Performance. Die Kraftübertragung zur Hinterachse mit serienmäßigem Sperrdifferenzial übernimmt das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit sieben Gängen. Ebenso serienmäßig sind das Porsche Active Suspension Management (PASM) sowie die Porsche-Keramik-Bremsanlage (PCCB). Dazu kommt der vorbildliche Insassenschutz des neuen 911 Speedster. Speziell für dieses Modell entwickelten die Porsche-Ingenieure das in allen offenen Porsche serienmäßige Überrollschutzsystem weiter.
Der aktuelle Speedster wurde von Porsche Exclusive konzipiert – dem unternehmenseigenen Veredler, der auf Individualisierungen von Porsche-Fahrzeugen und Kleinserien spezialisiert ist. Der 911 Speedster leitet das 25-jährige Jubiläum von Porsche Exclusive ein, das im Jahr 2011 gefeiert wird, und weist nach dem großen Erfolg des 911 Sport Classic erneut die Kleinserien-Kompetenz von Porsche Exclusive aus. Dem Anspruch von Porsche Exclusive folgend, ist der 911 Speedster nicht nur mit nahezu allen Optionen der 911-Baureihe ausgestattet, sondern fasziniert auch mit seinem in Handarbeit perfektionierten Interieur in schwarzem Glattleder mit zahlreichen Speedster-exklusiven Details in der jeweiligen Außenfarbe. Dazu gehören beispielsweise die Applikationen im Design einer Zielflagge in den Sitzmittelbahnen der adaptiven Sportsitze sowie die in Leder in Exterieurfarbe ausgeführten Sitzwangen.
Die sportliche Note wird durch die exklusiv für den Speedster entwickelte Exterieurfarbe „Purblau“ betont, die einen reizvollen Kontrast zu den abgedunkelten Bugleuchten, den schwarzen Scheinwerferringen, dem schwarzen Windschutzscheibenrahmen sowie weiteren schwarzen Applikationen bildet. Auf Wunsch ist der Speedster ohne Aufpreis auch in „Carraraweiß“ erhältlich. Darüber hinaus verfügt er über eine spezielle Bugverkleidung, spezifische Seitenschweller und eine eigenständige Heckverkleidung.
Die Speedster-Serie startete 1953 mit einem puristischen Sportwagen auf Basis des Porsche 356, der zwei Sportschalensitze, Türen mit einsteckbaren Seitenscheiben aus Kunststoff und eine gekürzte, elegant gebogene Windschutzscheibe besaß. 1988 feierte der Speedster auf Basis des 911 Carrera eine Renaissance, ergänzt um ein weiteres Merkmal: Der Verdeckkastendeckel wies erstmals eine charakteristische Doppelhutze auf. Auch in der nächsten Evolutionsstufe des 911 Carrera gab es 1993/1994 wieder einen Speedster.
Der 911 Speedster kommt in Deutschland im Dezember 2010 zum Preis von 201.682 Euro einschließlich länderspezifischer Ausstattung und 19 Prozent Mehrwertsteuer auf den Markt.
Mit 408 PS Leistung, hoher Fahrdynamik und betont sportlicher Ausstattung übernimmt der neue 911 Carrera GTS die Spitze der Carrera-Modellreihe. Nochmals 23 PS stärker als der 911 Carrera S schließt der neue – als Coupé und als Cabriolet erhältliche – GTS mit 3,8-Liter-Motor die Lücke zum 911 GT3 mit 435 PS. Zum sportlichen Plus kommt der wirtschaftliche Vorteil: Der neue Spitzensportler verbraucht dank Porsche Intelligent Performance im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) nicht mehr Kraftstoff als der Carrera S und ist angesichts der umfangreichen Serienausstattung auch preislich besonders attraktiv. Seine Weltpremiere feiert der Porsche 911 Carrera GTS Anfang Oktober auf dem Automobilsalon in Paris.
Einzigartig innerhalb der Carrera-Familie ist beim 911 Carrera GTS die Kombination der um 44 Millimeter breiteren Carrera 4-Karosserie der Allradmodelle samt breiterer Spur mit klassischem Heckantrieb. Auch in vielen weiteren Details setzt sich der GTS optisch wie technisch von den übrigen Carrera-Modellen ab. Er rollt beispielsweise serienmäßig auf schwarz lackierten 19-Zoll-RS Spyder-Rädern mit Zentralverschluss und glanzgedrehtem Felgenhorn, die an der Hinterachse Reifen der Dimension 305/30 R 19 tragen. Weitere optische Merkmale sind unter anderem die Sport-Design-Bugverkleidung mit schwarz lackierter Spoilerlippe, spezielle, ebenfalls schwarze Seitenschweller und die je nach Außenfarbe schwarzen oder silbernen Carrera GTS-Schriftzüge auf Türen und Heckdeckel.
Schwarz abgesetzt ist auch die Fläche zwischen den Abgasendrohren im Heckteil. Fahrer und Beifahrer sitzen auf Sportsitzen, deren Sitzmittelbahnen in Verbindung mit der Serien-Interieurfarbe „schwarz Alcantara“ mit schwarzem Alcantara bezogen sind. Das hochwertige Material kommt im sportlichen, von der Farbe schwarz dominierten Innenraum auch dort zum Einsatz, wo Fahrer und Beifahrer direkt mit dem Fahrzeug in Berührung kommen – unter anderem am Lenkradkranz des neuen Dreispeichen-Sport-Design-Lenkrads sowie an Schalt- und Handbremshebel.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Gaswechsel des nunmehr 408 PS starken 3,8-Liter-Boxermotors gelegt: In der speziellen Resonanzsauganlage schalten nunmehr sechs unterdruckgesteuerte Klappen zwischen leistungs- und drehmomentoptimierter Geometrie um, während im Carrera S-Triebwerk dies lediglich eine einzige Klappe übernimmt. Damit wird das maximale Drehmoment von unverändert 420 Newtonmeter bereits bei 4200/min, 200 Umdrehungen früher als im Carrera S, erreicht. Ergänzt wird dies abgasseitig durch die Sportabgasanlage mit zwei eigenständig ausgeführten Doppelendrohren, deren Außenschalen schwarz lackiert sind, während die Innenrohre außen poliert und nanobeschichtet sind. Der Carrera GTS ist serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, auf Wunsch ist das Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) lieferbar. Die Höchstgeschwindigkeit mit Schaltgetriebe steigt gegenüber dem Carrera S um vier auf 306 km/h. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h verbessert sich generell um 0,1 Sekunden und beträgt beispielsweise beim GTS Coupé mit PDK in Verbindung mit dem Sport Chrono Paket Plus im Sport Plus-Modus 4,2 Sekunden. Der Kraftstoffverbrauch im NEFZ beträgt beim Carrera GTS mit PDK 10,2 Liter/100 km, die CO2-Emissionen liegen bei 240 g/km.
Das 911 Carrera GTS Coupé wird in Deutschland inklusive länderspezifischer Ausstattung und 19 Prozent Mehrwertsteuer zum Preis von 104.935 Euro angeboten, das Cabriolet kostet 115.050 Euro. Beide Modelle sind ab Dezember 2010 in Deutschland im Handel erhältlich.
Ther New Porsche Carrera GTS
Pressemitteilung Porsche AG:
Am heutigen Montag zeigte Michael Macht, Vorstandsvorsitzender von Porsche, weltexklusiv die Konzeptstudie Porsche 918 Spyder. Der Mittelmotor-Zweisitzer verbindet die Fahrleistungen eines Supersportwagens mit dem Schadstoffausstoß eines Kleinwagens. Eine CO2-Emission von 70 Gramm pro Kilometer und der Verbrauch von 3,0 Liter auf 100 Kilometer wird mittels eines innovativen Plug-in- Hybrid-Konzeptes erreicht. Porsche kombiniert darin ein V8- Triebwerk, das mehr als 500 PS leistet, mit drei insgesamt 160 kW starken Elektromotoren. Design und Innenraumarchitektur verbinden klassische Elemente mit zukunftsfähigen Lösungen.
Der Porsche 918 Spyder wird auch im Rahmen des Genfer Automobil- Salons ab Dienstag, den 2. März, 8:15 Uhr auf dem Porsche-Stand in Halle 6 der Palexpo gezeigt.
Spagat zwischen Vernunft und Vergnügen
Porsche versucht den Spagat zwischen Vernunft und Vergnügen: Mit der Studie 918 Spyder will der Hersteller beweisen, dass auch Sportwagen in Zeiten der Klimadiskussion eine Zukunft haben können.Der offene Zweisitzer entstand in Anlehnung an den Supersportwagen Carrera GT, erhielt aber einen Plug-in-Hybridantrieb.
Der Rennwagen beschleunigt auf der einen Seite in 3,2 Sekunden auf Tempo 100. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 320 km/h und soll die Nordschleife des Nürburgrings in weniger als 7 Minuten und 30 Sekunden umrunden. Auf der anderen Seite liegt sein CO2-Ausstoß mit einem Wert von 70 g/km weit unter Kleinwagen-Niveau.
Angetrieben wird der Wagen von einem hinter den Sitzen eingebauten V8-Benziner, der vom 3,4-Liter-Triebwerk des Rennwagens RS Spyder abgeleitet wurde und auf mehr als 368 kW/500 PS kommt. Zudem montieren die Ingenieure an Vorder- und Hinterachse Elektromotoren mit einer gemeinsamen Leistung von 160 kW/218 PS, die aus einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist werden. Sie regeneriert sich nicht nur beim Bremsen und im Leerlauf, sondern kann auch an der Steckdose nachgeladen werden.
Über einen Schalter am Lenkrad kann der Fahrer zwischen vier Betriebsarten wählen: Im «E-Drive»-Modus fährt der mit reichlich Karbonbauteilen auf weniger als 1,5 Tonnen Gewicht gedrückte Sportwagen bis zu 25 Kilometer weit nur mit Strom.
Im Hybrid-Modus kombiniert er beide Antriebsarten für einen minimalen Verbrauch. Im «Sport-Hybrid-Modus» werden Leistungsfähigkeit und Spurtvermögen optimiert, und im «Race-Hybrid» geht es allein um die schnellsten Rundenzeiten. Dazu gibt es noch einen «Push-to-Pass»-Knopf, mit dem der Fahrer bei entsprechendem Ladezustand einen elektrischen Turbo zünden und den Überholvorgang beschleunigen kann.
Exakt 110 Jahre nachdem Ferdinand Porsche das erste Fahrzeug mit Hybrid-Antrieb, den Lohner Porsche Semper Vivus entwickelt hat, greift die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, dieses visionäre Antriebskonzept im seriennahen GT-Rennsport wieder auf. Am 4. März feiert ein Porsche 911 GT3 R mit einem innovativen Hybridantrieb auf dem Genfer Autosalon seine Premiere. Damit schlägt Porsche ein neues Kapitel in der mit mehr als 20.000 Siegen in 45 Jahren überaus erfolgreichen Geschichte des Porsche 911 als Rennwagen auf.
Das neuartige Hybridsystem wurde speziell für den Einsatz im Rennwagen entwickelt und unter-scheidet sich im Aufbau und in den Komponenten deutlich von konventionellen Hybridsystemen. So ergänzt ein elektrischer Vorderachsantrieb mit zwei je 60 kW starken Elektromaschinen den 480 PS starken Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor im Heck des 911 GT3 R Hybrid. Anstelle der in Hybrid-Strassenfahrzeugen üblichen Batterien liefert ein elektrischer Schwungradspeicher, der im Innenraum neben dem Fahrer untergebracht ist, die Energie für die Elektromotoren.
Der Schwungradspeicher ist ebenfalls eine Elektromaschine, deren Rotor mit bis zu 40.000 Um-drehungen pro Minute rotiert und die Energie mechanisch in Form von Rotationsenergie speichert. Aufgeladen wird der Schwungradspeicher bei Bremsvorgängen, wenn die beiden Elektromaschinen an der Vorderachse ihre Funktion umkehren und als Generatoren arbeiten. Aus dem geladenen Schwungradspeicher kann der Pilot bei Bedarf, also beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder während Überholvorgängen, dessen Energie abrufen, indem das Schwungrad im Generatorbetrieb elektromagnetisch abgebremst wird und so aus seiner Bewegungsenergie bis zu 120 kW Leistung für die beiden Elektromotoren an der Vorderachse liefert. Diese Zusatzleistung steht dem Piloten nach jedem Ladevorgang jeweils für eine Dauer von etwa sechs bis acht Sekunden zur Verfügung.
Energie, die früher beim Bremsvorgang ungenutzt in Wärme umgewandelt wurde, kann jetzt höchst effizient in zusätzliche Antriebskraft umgesetzt werden. Der Hybridantrieb wird je nach Renn-situation aber nicht nur leistungs-, sondern auch verbrauchsorientiert eingesetzt. Dies steigert die Effizienz und damit auch die Performance des 911 GT3 R Hybrid, zum Beispiel durch ein geringeres Tankgewicht oder sogar spätere Boxenstopps.
Der 911 GT3 R Hybrid wird nach seiner Premiere in Genf auf dem Nürburgring bei Langstrecken-rennen erprobt werden. Als Höhepunkt dieser Erprobung ist ein Start beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings am 15./16. Mai vorgesehen. Ein Sieg des 911 GT3 R Hybrid steht dabei aber nicht im Vordergrund. Vielmehr soll er als Technologieträger und so genanntes Rennlabor Erkenntnisse für die spätere Anwendung der Hybridtechnik in Strassensportwagen liefern.
Der 911 GT3 R Hybrid ist ein perfektes Beispiel für die Philosophie der "Porsche Intelligent Performance" - ein Grundsatz, der in jedem Porsche steckt: Mehr Leistung bei geringerem Verbrauch, mehr Effizienz und weniger CO2-Emissionen - auf der Rennstrecke und auf der Strasse.
Quelle Porsche AG
Die Porsche AG, Stuttgart, setzt auch in der Motorsport-Saison 2010 unverändert auf den Kundensport. Der neue Porsche 911 GT3 R, der komplett rennfertig an die Kunden ausgeliefert wird, ersetzt den 911 GT3 Cup S im Verkaufsprogramm von Porsche Motorsport. Der 911 GT3 R wird in Rennserien, die auf dem internationalen FIA-GT3-Reglement basieren, an den Start gehen. Der Entwicklungsschwerpunkt lag auf verbesserter Fahrbarkeit und einfacherem Fahrzeughandling.
Angetrieben wird der 911 GT3 R von einem 4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit 480 PS (353 kW). Die Kraft wird von einem sequentiellen Sechsganggetriebe an die Hinterachse übertragen. Seine Weltpremiere feiert der neue Porsche 911 GT3 R am 14. Januar 2010 bei der Racing Car Show Autosport International in Birmingham (Großbritannien).
„Seit der ersten Ankündigung, dass wir den 911 GT3 R auf den Markt bringen, verzeichnen wir eine sehr starke Nachfrage“, sagt Uwe Brettel, Leiter Motorsport Vertrieb. „Die geplante Jahresproduktion für 2010 ist bereits nahezu ausverkauft.“ Im Frühjahr 2010 erhalten die ersten Kundenteams in aller Welt das neue Fahrzeug. Der Grundpreis beträgt 279.000 Euro zuzüglich der länderspezifischen Umsatzsteuer.
Die Entwicklungsbasis für den 1.200 kg leichten 911 GT3 R bildet der im September 2009 vorgestellte Markenpokal-Renner Porsche 911 GT3 Cup. Dank eines um 0,2 Liter vergrößerten Hubraums leistet der GT3 R jedoch 30 PS mehr als das Cup-Fahrzeug. Beide Rennautos bauen auf der verbreiterten Karosserie des Straßensportlers 911 GT3 RS auf.
Das Antiblockiersystem (ABS), die Traktionskontrolle sowie eine elektronische Zwischengasfunktion dienen dazu, die Eingewöhnung auf das neue GT3-Rennfahrzeug gegenüber seinem Vorgänger deutlich zu erleichtern und das Auto auch für ambitionierte Amateur-Rennfahrer einfacher beherrschbar zu machen. Die aufgesetzten Kotflügelverbreiterungen vorne und hinten weisen auf die im Vergleich zum Vorgängermodell vergrößerte Spurweite hin. Der Unterboden des Fahrzeuges ist vollständig verkleidet und mündet in einen Heckdiffusor. Der Verstellbereich des Heckflügels wurde im Vergleich zum Vorgängermodell vergrößert.
Das aufwändige Rennfahrwerk lässt sich vielfach variieren: An der Vorderachse kommen höhenverstellbare McPherson-Federbeine mit einstellbaren SACHS-Zweiwege-Dämpfern und doppelten Schraubenfedern (Haupt- und Hilfsfeder) zum Einsatz. Hinten verfügt der GT3 R über eine höhenverstellbare Mehrlenkerhinterachse mit starr aufgehängten Achsträgern, einstellbaren SACHS-Zweiwege-Dämpfern und doppelten Schraubenfedern.
Pressemitteilung Porsche AG
Stuttgart. Zwei Modelle der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, sind heute mit der begehrten „Auto Trophy“ des renommierten deutschen Fachmagazins Auto Zeitung ausgezeichnet worden – der Porsche Panamera in der Luxusklasse und der Porsche 911 Carrera bei den Sportwagen. Erst seit September 2009 auf dem Markt, steht der Panamera damit auf Anhieb ebenso ganz oben auf dem Siegertreppchen wie der 911 Carrera, der seine Spitzenposition bereits zum 16. Mal bei den Sportwagen behauptet.
Insgesamt 104.442 Leser der Auto Zeitung haben bei der 22. Auflage der „Auto Trophy“ ihr Votum abgegeben. Mit 25,6 Prozent der Stimmen setzte sich der Panamera gegen 13 nominierte Wettbewerber in der Luxusklasse durch. 22,1 Prozent der Leser wählten den 911 Carrera in der Kategorie Sportwagen zur Nummer eins von 23 zur Wahl stehenden Modellen.
Bereits Anfang November war der Panamera als beste Neuheit des Jahres in der Luxusklasse mit dem „Goldenen Lenkrad“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird vergeben von Bild am Sonntag und der Fachzeitschrift Auto Bild mit deren europäischen Schwesterblättern. Aber nicht nur in Europa, sondern auch bei internationalen Fachjournalisten weltweit kommt der Panamera sehr gut an. So errang der Gran Turismo in jüngster Zeit eine ganze Reihe internationaler Auszeichnungen. 70 in der AJAC (Automobile Journalists Association of Canada) zusammengeschlossene führende Automobiljournalisten Kanadas kürten ihn zum „Best New Prestige Car“. Während der ausgiebigen Testfahrten überzeugte der Panamera Turbo unter anderem mit den besten Bremsen und der besten, je vom AJAC gemessenen Beschleunigung. Ebenfalls in Kanada wählte das Fachmagazin Le Guide de l´Auto den Panamera in der Kategorie „Prestige Cars“ auf Platz eins.
In den USA verlieh die Redaktion des Online-Magazins „Inside Line“ dem Panamera den „Most Wanted Award“. Das führende Auto-Portal, das monatlich mehr Leser hat als jede Fachzeitschrift Abonnenten, zeichnete damit die Gesamtperfomance des Porsche Gran Turismo aus. Gleich zwei Titel errang der Panamera in Großbritannien. Das Fachblatt Vehicle Dynamics International zeichnete ihn nicht nur als „Car of the Year“ aus, sondern auch als „Dynamicist of the Year“, dessen perfekt konstruiertes Fahrwerk zu gleichen Teilen Balance, Grip, Komfort und Beherrschbar- keit bietet. Als „Innovation of the Year“ wurden vom selben Magazin überdies die dynamischen Motorlager ausgezeichnet, die exklusiv im Porsche 911 GT3 und im neuen 911 Turbo zum Einsatz kommen.
Eine weitere begehrte Auszeichnung erhielt der Panamera mit dem Titel “Interamerican Car of the Year 2010.” Er wird von der “Federación Interamericana de Periodistas del Automóvil” (FIPA) vergeben, einer Vereinigung von 81 panamerikanischen Automobiljournalisten aus 21 Ländern. Der Porsche Gran Turismo überzeugte die Fachleute in allen Disziplinen wie fortschrittliche Technologie, Performance, Umweltaspekte und Bedeutung des Modells für den jeweils nationalen Markt. Mit seinen Eigenschaften setzte sich der Panamera in einer Konkurrenz von 37 Spitzen-automobilen durch.
Pressemitteilung Porsche AG
Stuttgart. Nach dem Porsche 911 GT3 Cup schickt die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, ein weiteres neues Rennfahrzeug in die Motorsportsaison 2010: Der 911 GT3 R wird in Rennserien, die auf dem internationalen FIA-GT3-Reglement basieren, an den Start gehen und tritt damit die Nachfolge des 911 GT3 Cup S an.
Der Entwicklungsschwerpunkt lag auf verbesserter Fahrbarkeit und einfacherem Fahrzeughandling. Angetrieben wird der 911 GT3 R von einem 4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit 480 PS (353 kW). Die Kraft wird von einem sequentiellen Sechsganggetriebe an die Hinterachse übertragen.
Die Entwicklungsbasis für den 1.200 kg leichten 911 GT3 R bildet der im September vorgestellte Markenpokal-Renner Porsche 911 GT3 Cup. Dank eines um 0,2 Liter vergrößerten Hubraums leistet der GT3 R jedoch 30 PS mehr als das Cup-Fahrzeug. Beide Rennautos bauen auf der verbreiterten Karosserie des Straßensportlers 911 GT3 RS auf.
Das Antiblockiersystem (ABS), die Traktionskontrolle sowie eine elektronische Zwischengas-funktion dienen dazu, die Eingewöhnung auf das neue GT3-Rennfahrzeug gegenüber seinem Vorgänger deutlich zu erleichtern und das Auto auch für ambitionierte Amateur-Rennfahrer einfacher beherrschbar zu machen. Die aufgesetzten Kotflügelverbreiterungen vorne und hinten weisen auf die im Vergleich zum Vorgängermodell vergrößerte Spurweite hin. Wie alle 911er-Modelle der zweiten Generation verfügt auch der neue 911 GT3 R über die markanten LED-Rückleuchten im Heck.
Seine Weltpremiere feiert der Porsche 911 GT3 R am 14. Januar 2010 auf der Birmingham Motorshow. Der 911 GT3 R wird in der Porsche-Motorsportabteilung im Entwicklungszentrum in Weissach gebaut und im Frühjahr 2010 an Kundenteams in aller Welt ausgeliefert. Der Grund- preis beträgt 279.000 Euro zuzüglich der länderspezifischen Umsatzsteuer.
Pressemitteilung Porsche AG
Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, bringt ein neues Top-Modell der Boxster-Baureihe an den Start. Auf der Los Angeles Motor Show im Dezember feiert der Boxster Spyder Weltpremiere, der mit 1.275 Kilogramm das leichteste Modell der gesamten Porsche-Palette ist. Der neue Mittelmotor-Roadster verkörpert, deutlich sichtbar, die puristische Form des Porsche-Sportwagens - leicht, stark, konsequent offen und dabei höchst effizient. Nach dieser Formel entstanden schon die erfolgreichsten Straßen- und Rennsportwagen von Porsche, angefangen vom legendären 550 Spyder bis zum heute im Motorsport siegreichen RS Spyder. Der Boxster Spyder setzt diese Linie jetzt mit Straßenzulassung fort und folgt damit den vielfältigen Wünschen der Porsche-Kunden. Er kommt als dritte Variante neben Boxster und Boxster S im Februar 2010 auf den Markt.
Das neue Mitglied der Boxster-Familie unterscheidet sich auf den ersten Blick deutlich von den anderen Modellen des Mittelmotor-Roadsters. Denn der Boxster Spyder wurde in erster Linie zum Offenfahren entwickelt. Das flache, weit nach hinten reichende und leichte Stoffverdeck dient lediglich als Sonnen- und Wetterschutz. Geschlossen verleiht es zusammen mit den niedrigeren Seitenscheiben und den zwei markanten Hutzen auf einem durchgehenden Heckdeckel dem Boxster Spyder eine gestreckte Silhouette mit Anklängen an den Carrera GT. Deutlich weniger Gewicht als ein Boxster S, ein tieferer Schwerpunkt und ein komplett neues Sportfahrwerk sorgen dafür, dass der Boxster Spyder fahrdynamisch hält, was der optische Eindruck verspricht.
Vor der Hinterachse des Boxster Spyder arbeitet ein 3,4-Liter-Sechszylindermotor mit Benzindirekteinspritzung. Er leistet 320 PS - zehn PS mehr als im Boxster S. Ausgestattet mit Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und Sport Chrono Paket beschleunigt der neue Spyder dank Launch Control in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Mit dem optionalen PDK liegt der Verbrauch bei 9,3 Liter auf 100 Kilometer im NEFZ (Neuer europäischer Fahrzyklus).
Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 267 km/h - mit offenem Verdeck.
Von ihrem Grundkonzept her gilt die gesamte Boxster-Familie als Nachfolger des legendären 550 Spyder aus dem Jahr 1953: Mittelmotor- und Roadster-Konzept, geringes Gewicht, Ursprünglichkeit sowie hohe Agilität bei größtem Fahrspaß zeichnen beide Fahrzeuge aus. Der Zweisitzer war der erste speziell für den Renneinsatz entwickelte Sportwagen aus Stuttgart-Zuffenhausen. Dennoch war er auch für den Straßenverkehr zugelassen. In den folgenden Jahren holte der 550 Kilogramm leichte Spyder zahlreiche Siege auf der Rundstrecke und den damals populären Straßenrennen. Dem Typ 550 folgten weitere, äußerst erfolgreiche Porsche Spyder, wie etwa der 718 RS 60 von 1960. Den legendären Rennwagen widmete Porsche 2004 und 2008 jeweils eine limitierte Boxster-Sonderserie mit der Zusatzbezeichnung Spyder. Im Unterschied dazu ist der neue Boxster Spyder ein reguläres, speziell weiterentwickeltes Serienmodell mit tief greifenden Änderungen gegenüber Boxster und Boxster S.
Die Markteinführung des neuen Porsche Boxster Spyder beginnt weltweit im Februar 2010. Der Euro-Grundpreis beträgt 53.100 Euro. Inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung beträgt der Preis in Deutschland 63.404 Euro.
Stuttgart. Der Porsche Panamera ist als beste Automobil-Neuheit des Jahres in der Luxusklasse mit dem "Goldenen Lenkrad" ausgezeichnet worden. Mit seiner Kombination aus hohem Komfort und überragender Sportlichkeit sowie mit seinem einzigartigen Design überzeugte der Gran Turismo bei ausgiebigen Testfahrten die 50-köpfige Jury aus Rennfahrern, Technikern, Prominenten und den Chefredakteuren der Auto Bild-Familie. Zuvor war der Panamera bereits von den Lesern zu den fünf besten Modellen der Luxusklasse gewählt worden, die in der Endausscheidung auf einem Testgelände in Italien zwei Tage lang von den Experten auf Herz und Nieren geprüft wurden.
Vergeben wird der von Verleger Axel Springer 1976 ins Leben gerufene Auto-Preis in diesem Jahr erstmals nicht nur von Bild am Sonntag, sondern gemeinsam mit der Fachzeitschrift Auto Bild und deren europäischen Schwesterblättern.
Damit nimmt die Bedeutung dieser begehrten Auszeichnung noch weiter zu. Michael Macht, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, nahm die Trophäe am Mittwochabend aus den Händen von Bernd Wieland, Chefredakteur Auto Bild, in der Berliner Zentrale der Axel Springer AG entgegen.
Pressemitteilung Porsche AG
Stuttgart. Für eine eng begrenzte Zahl besonderer 911-Enthusiasten hat die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, die Gene des Elfers auf den Punkt gebracht und im 911 Sport Classic verewigt. Damit belebt Porsche die Tradition exklusiver Kleinserien in limitierter Stückzahl neu. Der 911 Sport Classic wird auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2009 in Frankfurt präsentiert. Die Stückzahl ist auf 250 Fahrzeuge begrenzt.
Der ganz spezielle Elfer wurde von Porsche Exclusive in einem Projektzeitraum von rund drei Jahren mit viel Liebe zum Detail auf einen höchst anspruchsvollen Kundenkreis zugeschnitten. Porsche Exclusive ist die Abteilung, die ganz besondere - über das Serienangebot hinausgehende - Individualisierungen von Porsche-Fahrzeugen realisiert.
Den einzigartigen Charakter dieses Elfers erkennt man auf den ersten Blick am neu entwickelten Doppelkuppel-Dach. Darüber hinaus verfügt der auf dem Carrera S mit Hinterradantrieb basierende Sportwagen über ein 44 Millimeter breiteres Heck mit vergrößerter Spurweite an der Hinterachse. Die markante SportDesign-Bugverkleidung mit eigenständiger Bugspoilerlippe und der feststehende Heckspoiler in Form des legendären Entenbürzels vom Carrera RS 2.7 des Modelljahres 1973 runden den unverwechselbaren Auftritt des 911 Sport Classic ab.
Er verfügt über den 3,8-Liter-Motor mit Benzindirekteinspritzung, dessen Leistung unter anderem durch den Einsatz einer neu entwickelten Resonanzsauganlage mit sechs unterdruckgesteuerten Schaltklappen um 23 PS auf 408 PS angehoben ist und dementsprechend verbesserte Fahrleistungen bietet. Der 911 Sport Classic ist ausschließlich mit Sechsgang-Schaltgetriebe lieferbar. Sehr gut zum sportlichen Charakter des exklusiven Elfers passen auch die serienmäßige Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB), das PASM-Sportfahrwerk inklusive Tiefer- legung um 20 Millimeter sowie die mechanische Hinterachsquersperre und das spezifische 19-Zoll-Rad mit schwarz lackiertem Felgenstern.
Das spezielle, sehr hochwertige Interieur des 911 Sport Classic verdeutlicht eine der Kernkompetenzen von Porsche Exclusive und ist geprägt von neuen, bei Porsche zuvor noch nicht eingesetzten Materialien. Das Flechtleder beispielsweise ist ein aus Glattlederstreifen und Garn gewobenes Material. Es kommt in den Sitzmittelbahnen der neu gestalteten adaptiven Sportsitze mit hellgrauen Kedern sowie in den Türverkleidungen zum Einsatz. Die Schalttafel inklusive zahlreicher Einsatz- und Anbauteile ist mit Naturleder im Farbton espresso natur bezogen und bildet damit einen reizvollen Kontrast zur exklusiven Außenlackierung in sportclassicgrau.
Zur Einführung dieser besonderen Kleinserie bietet Porsche Design Driver´s Selection exklusiv auf der IAA spezielle Produkte an. Der limitierte AluFrame Trolley sowie ein Polo-Shirt, eine Kappe und ein Lanyard nehmen das Farbkonzept des 911 Sport Classic auf. Rechtzeitig zum Verkaufsstart des Fahrzeuges wird später auch ein hochwertiges Modellauto im Maßstab 1:43 zur Verfügung stehen.
Der Verkauf des Porsche 911 Sport Classic beginnt im Januar 2010. Der Euro-Grundpreis ohne Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung beträgt 169.300 Euro. In Deutschland kostet der 911 Sport Classic einschließlich 19 Prozent Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung 201.682 Euro.