Noch nie in der Geschichte des Porsche Boxster war ein Generationswechsel so umfassend. Der offene Zweisitzer kommt mit einer komplett neuen Leichtbau-Karosserie und einem vollständig überarbeiteten Fahrwerk auf den Markt. Erheblich niedrigeres Gewicht, längerer Radstand, breitere Spur und größere Räder steigern die mit Abstand klassenbeste Fahrdynamik des Mittelmotor-Sportwagens nochmals deutlich, unterstützt durch die neue elektromechanische Servolenkung. Die neuen Boxster legen bei den Fahrleistungen zu und sind außerdem bis zu 15 Prozent sparsamer. Sie begnügen sich modellabhängig mit deutlich weniger als acht Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer.
Der neue Boxster löst damit ein, was das grundsätzlich veränderte Styling mit kürzeren Überhängen, deutlich nach vorn versetzter Frontscheibe, flacherer Silhouette und ausdrucksvollen Kanten verspricht. Über den Insassen spannt sich das komplett neu gestaltete, vollelektrische Verdeck, das jetzt ohne Verdeckkastendeckel auskommt. Das Innenraumkonzept bietet den Insassen mehr Platz und spiegelt die neue Porsche-Linie mit der ansteigenden Mittelkonsole wider, die vom Carrera GT ausgehend in allen Modellen für eine weiter verbesserte Ergonomie sorgt.
Die neue Sportwagen-Generation debütiert in der klassischen Porsche-Paarung Boxster und Boxster S. Beide Modelle werden von Sechszylinder-Boxermotoren mit Benzin-Direkteinspritzung angetrieben, deren Effizienz durch Bordnetz-Rekuperation, Thermomanagement und Start-Stopp-Funktion weiter gesteigert ist. Das neue Triebwerk des Basismodells leistet 265 PS (195 kW) aus 2,7 Liter Hubraum – zehn PS mehr als der hubraumgrößere Vorgänger. Es basiert jetzt technisch auf dem 3,4 Liter- Motor des Boxster S. Dieser leistet nun 315 PS (232 kW) und damit fünf PS mehr als bisher. Beide Modelle sind serienmäßig mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe ausgestattet, das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit sieben Gängen ist auf Wunsch lieferbar. Mit PDK erreichen beide Sportwagen ihre Bestwerte in Verbrauch und Beschleunigung. Der Verbrauch mit PDK liegt für den Porsche Boxster bei 7,7 l/100 km, für den Boxster S bei 8,0 l/100 km. Der Boxster spurtet mit Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Boxster S in 5,0 Sekunden.
Zur weiteren Steigerung der Fahrdynamik bietet Porsche für den Boxster als Option das Sport Chrono Paket an, das erstmals dynamische Getriebelager umfasst. Ebenfalls neu für den Boxster sind das Porsche Torque Vectoring (PTV) mit mechanischer Hinterachs-Quersperre.
Die Markteinführung der neuen Boxster-Generation ist am 14.04.2012. Die Grundpreise betragen in Deutschland 48.291 Euro für den Boxster und 59.120 Euro für den Boxster S, jeweils einschließlich 19 % Mehrwertsteuer.
Quelle: Bilder und Text Porsche AG
Spatenstich in Weissach: Umfangreiche Bauarbeiten im Entwicklungszentrum haben begonnen!
Mit einem symbolischen Spatenstich läutete die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, heute die Erweiterung ihres Forschungs- und Entwicklungszentrums in Weissach (Baden-Württemberg) ein. Der Standort wird um ein hochmodernes Design-Studio, einen High-Tech-Windkanal sowie ein Elektronik-Integrations-Zentrum vergrößert. Porsche investiert dafür rund 150 Millionen Euro. Der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller begrüßte zum Spatenstich neben Ursula Kreutel, Bürgermeisterin der Gemeinde Weissach, und Thomas Fritsch, Bürgermeister von Mönsheim, auch Roland Bernhard, Landrat von Böblingen, sowie Karl Röckinger, Landrat des Enzkreises.
„Die Erweiterung unseres Entwicklungszentrums ist eine gut angelegte, weitsichtige Investition in die Zukunft von Porsche“, sagte Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Der Ausbau, den Porsche in Weissach tätigt, ist zudem ein klares Bekenntnis unseres Unternehmens zum Standort Baden-Württemberg.“ Uwe Hück, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats, fügt hinzu: „Diese Investitionen, die wir im Juli 2010 in der Standortsicherung ‚Eigenständigkeit durch Wettbewerbsvorsprung‛ vereinbart haben, sichern nicht nur das Stammpersonal, sondern bauen die Stammbelegschaft sogar auf. Das stärkt die Eigenständigkeit von Porsche.“
Mit dem neuen Windkanal soll der Stuttgarter Sportwagenhersteller auch künftig den technologischen Herausforderungen in der Fahrzeugentwicklung gerecht werden. „Eine gute Aerodynamik leistet einen wichtigen Beitrag sowohl zu einem niedrigen Kraftstoffverbrauch als auch zu hoher Performance – beides wichtige Aspekte bei der Umsetzung von Porsche Intelligent Performance“, sagte Wolfgang Hatz, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG. Im neuen Elektronik-Integrations-Zentrum werden Teilbereiche gebündelt, die bisher auf mehrere Gebäude verteilt sind. „Unser Ziel ist es zudem, die Elektro- und Hybridtechnologie weiter auszubauen. Mit unserem neuen Elektronik-Integrations-Zentrum schaffen wir hierfür die besten Voraussetzungen“, so Hatz.
„Dank Porsche haben wir in Weissach die höchste pro Kopf Gewerbesteuereinnahme in ganz Deutschland. Vom Ausbau des Entwicklungszentrums wird auch der Ort profitieren“, ist sich Ursula Kreutel, Bürgermeisterin der Gemeinde Weissach sicher. Thomas Fritsch, Bürgermeister von Mönsheim, pflichtete seiner Amtskollegin bei: „Porsche ist für die umliegenden Gemeinden eine große Bereicherung, umso mehr freuen wir uns jetzt über die Erweiterung des Forschungszentrums.“
Neben der Werkserweiterung startet Porsche auch eine groß angelegte Personaloffensive. Im ersten Halbjahr 2011 stellte Porsche bereits weit über 100 neue Ingenieure ein, bis Ende 2011 sollen weitere Neueinstellungen im dreistelligen Bereich folgen, um die derzeit rund 3.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Weissach zu unterstützen.
Die neuen Büros und das Design-Studio werden voraussichtlich im Sommer 2013 bezugsfertig sein, der Windkanal soll im ersten Halbjahr 2014 fertig gestellt werden.
Quelle: Bilder und Text Porsche AG
Carrera 4 GTS als Coupé und Cabriolet mit Carrera-Spitzenmotorisierung
Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, verbreitert die Spitze ihrer Carrera-Baureihe und stellt den beiden 911 Carrera GTS ein allradgetriebenes Zwillingspaar zur Seite. Coupé und Cabriolet des 911 Carrera 4 GTS kombinieren damit das 408 PS starke Top-Triebwerk der Carrera GTS-Familie mit dem intelligenten Allradantrieb Porsche Traction Management (PTM). Zur fahrdynamischen Attraktivität kommt die wirtschaftliche: Dank Porsche Intelligent Performance verbrauchen die neuen Allrad-Elfer nicht mehr als die jeweilige Carrera 4S-Version, das Coupé bleibt bei 11,0 l/100 km und das Cabriolet bei 11,2 l/100 km jeweils im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Überdies bieten beide eine nochmals umfangreichere Serienausstattung gegenüber den Carrera 4S-Modellen.
Das Kraftwerk des 911 Carrera 4 GTS hat seine Wurzeln im 3,8 Liter-Sechszylinder des Carrera S. Durch eine aufwändige Überarbeitung des Ansaugtraktes wuchs die Leistung um 23 PS auf 408 PS bei 7.300/min. Das spezielle Saugsystem verbessert nicht nur die Spitzenleistung, sondern auch Elastizität und Kraftentfaltung durch einen fülligeren Drehmomentverlauf im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Bereits bei 1.500/min liegen rund 320 Newtonmeter an, das Nenndrehmoment von 420 Nm gibt der Sechszylinder im breiten Drehzahlband zwischen 4.200/min und 5.600/min ab. Für einen betont sportlichen Klang sorgt die serienmäßige Sportabgasanlage. Sie verleiht dem neuen Carrera 4 GTS einen unverkennbaren Sound und bietet mit dem eigenständigen schwarzen Oberflächendesign der Endrohre in der Heckansicht einen unverwechselbaren Charakter.
Bei voller Kraftentfaltung spurtet das Carrera 4 GTS Coupé in 4,6 Sekunden auf 100 km/h, das Cabriolet in 4,8 Sekunden. Der Carrera 4 GTS ist serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, auf Wunsch ist das Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) lieferbar. Mit PDK verkürzen sich die Beschleunigungszeiten von 0 auf 100 km/h nochmals um jeweils 0,2 Sekunden. Der PTM-Allradantrieb steht auch im Carrera 4 GTS für den Porsche-typischen Fahrspaß mit noch mehr Fahrstabilität, Traktion und agilem Handling. Dazu leitet das PTM den in jeder Fahrsituation optimalen Anteil des Motormoments über eine Lamellenkupplung zusätzlich auf die Vorderräder. Wie konsequent der Carrera 4 GTS auf Fahrdynamik ausgelegt ist, zeigt darüber hinaus der serienmäßige Einsatz eines Sperrdifferenzials. Diese mechanische Hinterachs-Quersperre unterstützt die Fahrdynamik des gesteuerten Allradsystems.
Optisch sind die neuen Carrera 4 GTS-Modelle mit Allradantrieb an Details von den bisherigen Varianten mit Hinterradantrieb zu unterscheiden: Neben der Typbezeichnung auf den Türen und dem Heckdeckel ist das Erkennungsmerkmal aller Modelle mit Allradantrieb der zusätzliche Reflektorstreifen zwischen den Heckleuchten. Gemeinsam haben die Carrera GTS-Modelle die ansonsten den Allrad-Elfern vorbehaltene breite 911-Karosserie und die dazugehörige Spurbreite an der Hinterachse. Auch in vielen weiteren Details setzen sich die GTS optisch wie technisch von den übrigen Carrera-Modellen ab. Sie rollen beispielsweise serienmäßig auf schwarz lackierten 19-Zoll-RS Spyder-Rädern mit Zentralverschluss und glanzgedrehtem Felgenhorn, die an der Hinterachse Reifen der Dimension 305/30 ZR 19 tragen.
Weitere optische Merkmale sind unter anderem die Sport-Design-Bugverkleidung mit schwarz lackierter Spoilerlippe und spezielle, ebenfalls schwarze Seitenschweller. Fahrer und Beifahrer sitzen auf Sportsitzen. Zusätzlich zu verschiedenen Lederausstattungen wird GTS-typisch der betont sportliche Bezug schwarz Alcantara auf Sitzmittelbahnen, Lenkradkranz, Schalt- und Handbremshebel, den Türgriffen sowie Deckel und Verlängerung der Türablagefächer als Serienausstattung angeboten.
Das 911 Carrera 4 GTS Coupé wird in Deutschland inklusive länderspezifischer Ausstattung und 19 Prozent Mehrwertsteuer zum Preis von 111.956 Euro angeboten, das Cabriolet kostet 122.071 Euro. Beide Modelle sind ab Juli 2011 in Deutschland im Handel erhältlich.
Quelle: Text und Bilder Porsche AG
Neue Sonderausstellung vom 1. März bis 1. Mai 2011
Das Museum der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, würdigt mit einer neuen Sonderausstellung ein besonderes Jubiläum: Als weltweit erster Automobilhersteller richtete Porsche 1986 eine auf Maßanfertigung spezialisierte Abteilung ein: Porsche Exclusive. Seither haben Porsche-Kunden die Möglichkeit, ihr Fahrzeug ab Werk individuell nach ihren Wünschen veredeln zu lassen.
Vom 1. März bis 1. Mai 2011 stellt das Porsche-Museum im Rahmen der Sonderausstellung „25 Jahre Porsche Exclusive“ das handwerkliche Können der Exclusive-Spezialisten erstmalig vor.
Den Besuchern werden einzigartige und seltene Sondermodelle präsentiert: Neben einem Porsche 911 Turbo S 3.6, der 1997 als erster Porsche-Seriensportwagen über 300 km/h schnell fuhr, zeigt das Museum ebenso einen von weltweit zwei existierenden Porsche 911 Speedster aus dem Jahr 1995. Ein weiterer Höhepunkt der Sonderausstellung ist ein goldfarbener Porsche 959, der einst für ein Mitglied einer arabischen Königsfamilie umfassend modifiziert und unter anderem mit vergoldeten Endrohren ausgestattet wurde.
Ebenso gezeigt werden aktuelle Exclusive-Sondermodelle, wie der Porsche 911 Speedster – eine Hommage an den legendären 356 Speedster, der als Traumwagen der Fünfziger Jahre in die Automobilgeschichte einging.
Das Porsche-Museum nimmt die Jubiläumsausstellung zum Anlass, sein Angebot an Besichtigungen zu erweitern: Täglich um 14.00 Uhr hat der Besucher die Möglichkeit, die Sonderausstellung im Rahmen einer 30-minütigen Kurzführung zum Preis von vier Euro pro Person kennen zu lernen. Darüber hinaus bietet der Museumsshop eine Auswahl an Sonderartikeln zum Verkauf an:
Das Buch „25 Jahre Porsche Exclusive“ widmet sich auf über 200 Seiten dem Thema "Individualität ab Werk". Der Leser lernt die interessantesten, schönsten und spektakulärsten Fahrzeugprojekte kennen. Das Spektrum reicht dabei vom auf Kundenwunsch modifizierten Porsche 356 über die legendären 911 Turbo "Flachbau" bis zum HighEnd-Elfer für königliche Kunden aus den Nahen Osten. Das Buch ist in den Sprachen deutsch und englisch für 14,90 Euro im Shop des Porsche-Museums erhältlich.
Zudem bietet der Museumsshop neben Modellautos und Schlüsselanhängern ein „Grill Badge“ aus Metall anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Porsche Exclusive an – eine Plakette, die am Lufteinlassgitter von historischen Porsche-Modellen befestigt werden kann. Der „Grill-Badge“ hat einen Durchmesser von rund 95 Millimeter und kostet 29,00 Euro.
Das Porsche-Museum hat dienstags bis sonntags jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen stehen Interessierten im Internet unter www.porsche.de/museum zur Verfügung. Der Shop ist auch ohne Eintrittsgebühr im Foyer des Museums zugänglich.
Limitierte Sonderedition mit 320 PS
Die Porsche Boxster-Reihe hat ein neues, luxuriöses Spitzenmodell neben dem besonders sportlich orientierten Boxster Spyder: Die auf 987 Exemplare limitierte Boxster S Black Edition. Mit 320 PS um zehn PS stärker als der Boxster S bietet sie eine deutlich erweiterte Serienausstattung und exklusive Spezialitäten zu einem sehr attraktiven Preis. Der neue Mittelmotor-Sportwagen tritt komplett in schwarz auf: Schwarz lackierte Karosserie, schwarzes Verdeck und schwarze 19-Zoll-Boxster Spyder-Räder betonen den muskulösen Auftritt des Top-Roadsters. Die Boxster S Black Edition kommt im März 2011 auf den Markt und kostet in Deutschland 63.404 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung.
Das Farbkonzept der Boxster S Black Edition geht konsequent bis ins Detail. So sind die Lufteinlässe im Fondseitenteil schwarz lackiert, auch das zweiflutige Doppelendrohr der Abgasanlage ist geschwärzt. Der schwarz lackierte Modellschriftzug am hinteren Kofferraumdeckel kennzeichnet die Black Edition ebenso wie der eingeprägte „Black Edition“-Schriftzug auf der Seite des Stoffverdecks. Die Überrollbügel sind ebenfalls schwarz lackiert.
Die schwarze Linie des Exterieurs setzt sich im Innenraum fort. Die Einstiegsblenden aus Edelstahl verfügen über einen „Black Edition“-Schriftzug in schwarz. Das serienmäßige Sport-Design-Lenkrad mit Doppelspeichen-Anmutung hat einen griffigen Lenkradkranz in Glattleder und eine sportliche Ergonomie. Die Zierblenden der Schalttafel sowie jene von Schalt- oder Wählhebel sind schwarz lackiert. Die Zifferblätter des Kombiinstruments sind in schwarz gehalten wie auch die Teilledersitze mit eingeprägtem Porsche-Wappen in den Kopfstützen. Auf Wunsch erhältlich: eine schwarze Lederausstattung. Die Limitierungsplakette auf dem Deckel des Handschuhfachs weist den Sportwagen als Exemplar der Black Edition aus.
Serienmäßig enthält die Boxster S Black Edition die sonst optionalen Ausstattungspakete „Komfort“, „Infotainment“ und „Design“ und bietet damit einen Preisvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell. Das Windschott ist ebenso ab Werk an Bord wie automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel mit integriertem Regensensor, Tempostat sowie eine Klimaautomatik. Ebenfalls serienmäßig: das Porsche Communication Management (PCM) inklusive Navigationsmodul. Serienmäßig stehen darüber hinaus die universelle Audio-Schnittstelle und eine Handy-Vorbereitung zur Verfügung. Für ein beeindruckendes Klangerlebnis sorgt das Sound Package Plus. Für sicheren Fahrspaß auf dunklen Straßen sorgen die serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und LED-Tagfahrleuchten. Darüber hinaus ist der Boxster S Black Edition auf Wunsch mit weiteren Optionen des Boxster-Programms individualisierbar. Damit steht beispielsweise die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) ebenso zur Wahl wie das Porsche Active Suspension Management (PASM) und Adaptive Sportsitze mit Fahrermemory.
Das Fahrwerk der Boxster S Black Edition folgt der klaren Linie und ist sportlich abgestimmt. Einen entscheidenden Anteil zur nochmals besseren Fahrdynamik des Editions-Modells haben die Reifen der Größe 235/35 ZR 19 vorn und 265/35 ZR 19 hinten auf den besonders leichten Rädern im speziellen Zehn-Speichen-Design des Boxster Spyder. Die Boxster-typische Agilität des Mittelmotor-Sportwagens mit tiefem Schwerpunkt durch den flach bauenden Boxermotor erreicht mit dem neuen Spitzenmodell ein noch beeindruckenderes Niveau.
Vor der Hinterachse des Boxster S Black Edition arbeitet ein 3,4-Liter-Sechszylinder-motor mit Benzindirekteinspritzung. Er leistet 320 PS – zehn PS mehr als im Boxster S. Der Motor erreicht seine Nennleistung bei 7.200 Umdrehungen pro Minute, das Boxster S-Triebwerk bei 6.400/min. Das um zehn Newtonmeter gesteigerte Drehmoment von 370 Nm liegt bei 4.750/min an.
Mehr Leistung und mehr Kraft ergeben mehr Dynamik: Der Boxster S Black Edition untermauert seine Spitzenposition durch souveräne Fahrleistungen. Mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt er aus dem Stand in 5,2 Sekunden auf 100 km/h, eine Zehntelsekunde schneller als der Boxster S. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht das Topmodell bei 276 km/h und übertrifft den Boxster S damit um zwei Kilometer pro Stunde. Nur beim Verbrauch bleibt der Mittelmotor-Sportler zurückhaltend: Auf 100 Kilometer begnügt sich der Boxster S Black Edition im NEFZ gesamt mit 9,8 Liter Kraftstoff – gleich viel wie der Boxster S.
Zur weiteren Steigerung von Dynamik und Wirtschaftlichkeit kann der Boxster S Black Edition alternativ mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) ausgerüstet werden. Damit verkürzt sich die Beschleunigungszeit für 0-100 km/h auf 5,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt mit PDK bei 274 km/h. Durch den zusätzlichen Gang im Vergleich zum manuellen Getriebe und die intelligente Schaltstrategie sinkt der Verbrauch auf 9,4 l/100 km im NEFZ gesamt.
Quelle: Porsche AG
Neue Sonderedition auf Basis des 911 Carrera Coupé und Cabriolet
Zum Frühjahr 2011 wird die Welt des 911 noch attraktiver. Porsche bietet auf Basis des 345 PS starken Carrera mit 3,6-Liter-Motor eine äußerst attraktive Sonderedition an. Der 911 Black Edition ist besonders umfangreich ausgestattet, als Coupé oder Cabriolet jeweils mit Heckantrieb lieferbar – und natürlich nur in schwarz zu haben. Noch reizvoller wird dieser 911 Carrera durch Exklusivität und Preis. Die 911 Black Edition ist auf 1.911 Exemplare limitiert und kostet exakt soviel wie die Carrera Basismodelle: In Deutschland sind das 85.538 Euro für das Coupé und 96.843 Euro für das Cabriolet, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer. Die Markteinführung beginnt im April 2011.
Serienmäßig ist die 911 Black Edition in Schwarz uni lackiert, optional steht auch Basaltschwarzmetallic zur Wahl. Das Cabrio-Verdeck besteht grundsätzlich aus schwarzem Stoff. Für die farblichen Akzente sind bei der Black Edition die 19-Zoll 911 Turbo II-Räder in Bi-Color-Ausführung zuständig, die mit ihrer Zweifarbigkeit optimal zur dezent-eleganten Außenfarbe passen. Zudem geben die Felgen den Blick frei auf die Bremsanlage mit natürlich schwarzen Vierkolben-Aluminium-Monobloc-Festsätteln. Der serienmäßige Graukeil in der Windschutzscheibe der 911 Black Edition rundet das Gesamtbild harmonisch ab.
Der schwarze „Black Edition“-Schriftzug auf den Einstiegsblenden in Edelstahl gibt einen ersten Hinweis auf das hochwertige Innenraumkonzept mit Konzentration auf puristische Sportwagen-Werte.
Konsequent setzt das Interieur die Farbgebung des Exterieurs fort. Serienmäßig bereits mit Sitzen in hochwertigem Teilleder ausgestattet, kann der 911 Black Edition optional natürlich mit einer weiteren Lederausstattung aufgewertet werden. Ebenfalls im Serienumfang enthalten ist ein Sport-Design-Lenkrad. Das Kombiinstrument ist natürlich in schwarz gehalten. Auf dem Deckel des Handschuhfachs weist eine Plakette auf die begrenzten Stückzahlen der 911 Black Edition hin. Die Zierblenden auf der Schalttafel, Schalt- oder Wählhebel und Belüftungsdüsen kontrastieren dagegen durch ihre Lackierung in Alu-Optik. Die hintere Mittelkonsole ist in Exterieurfarbe lackiert.
Ein akustischer Höhepunkt der erweiterten 911 Black Edition-Ausstattung ist das serienmäßige BOSE® Surround Sound-System. Es wurde speziell auf den Innenraum der 911 Carrera-Modelle abgestimmt und umfasst 13 Lautsprecher (zwölf im Cabriolet) inklusive Aktivsubwoofer und Centerspeaker sowie einen Siebenkanal-Digitalverstärker mit einer Gesamtleistung von 385 Watt für ein brillantes Klangerlebnis. Coupé und Cabriolet sind wie alle 911 Carrera-Modelle mit dem Porsche Communication Management (PCM) ausgestattet. Das GPS-Navigationsmodul ist bei der 911 Black Edition ebenso serienmäßig wie die universelle Audioschnittstelle im Ablagefach der Mittelkonsole. Zur erweiterten Ausstattung der 911 Black Edition zählen zudem Park-Assistent, Tempostat, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel sowie ein Regensensor.
Die Technik der 911 Black Edition entspricht dem hohen Carrera-Standard: Unter dem Heckdeckel arbeitet der Carrera-typische Sechszylinder-Boxermotor, der bei 6.500 Kurbelwellenumdrehungen pro Minute aus 3.614 Kubikzentimetern 345 PS (254 kW) schöpft. In Verbindung mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe ermöglicht diese Leistung dem Carrera in beiden Karosserievarianten eine Höchstgeschwindigkeit von 289 km/h. Bei schnellstmöglicher Beschleunigung erreicht das Coupé in 4,9 Sekunden Tempo 100, das Cabriolet in 5,1 Sekunden. Trotz der eindrucksvollen Leistungswerte bleibt der Verbrauch moderat: Das Coupé konsumiert nach NEFZ gesamt 10,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer, der offene Carrera benötigt lediglich einen Zehntelliter mehr.
Der 911 Black Edition stehen alle technischen Sonderausstattungsmöglichkeiten offen, die auch für die Carrera-Modelle angeboten werden. Allen voran das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK), das im 911 Einzug ins weltweite Sportwagensegment hielt. Dank sieben Gängen und schneller Schaltvorgänge ohne Zugkraftunterbrechung markieren die 911 Carrera mit PDK Bestwerte. Einerseits im Verbrauch: Mit 9,8 l/100 km beim geschlossenen und 9,9 l/100 km beim offenen Elfer unterbieten die Carrera die magische Zehn-Liter-Grenze. Andererseits in der Dynamik: Mit PDK absolviert das Coupé den Sprint in nur 4,7 Sekunden, das Cabrio in 4,9 Sekunden. Die Vehemenz lässt sich mit dem optional erhältlichen Sport Chrono Paket Plus noch weiter steigern. Es bietet die zusätzliche Funktion “Launch Control” für schnellstmögliche Beschleunigung aus dem Stand sowie eine Schaltstrategie für extrem sportliches Fahren, die sehr schnelle Gangwechsel ermöglicht. Mit Launch Control lassen sich die Beschleunigungszeiten der mit PDK ausgerüsteten Fahrzeuge nochmals um 0,2 Sekunden verkürzen.
Sportlichkeit und Komfort der 911 Black Edition lassen sich auf Wunsch noch weiter steigern. Beispielsweise mit dem Porsche Active Suspension Management (PASM) und als zusätzliche Variante für das Coupé das PASM-Sportfahrwerk mit um 20 Millimeter tiefer gelegter Karosserie und mechanischer Hinterachs-Quersperre. Zur weiteren Optimierung der Bremsenperformance wird optional die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) mit Keramikbremsscheiben angeboten.
Quelle: Porsche AG
Weltpremiere in Detroit: Mittelmotor-Coupé als Technologieträger
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, baut ihre Kompetenz bei Performance und hoher Effizienz durch intensive Entwicklungsarbeit im Bereich der Hybrid-Technologie weiter aus. Mit dem Porsche 918 RSR präsentiert der Hersteller sportlicher Premium-Fahrzeuge eine High End-Synthese aus den erfolgreichen Hybrid-Konzepten des Jahres 2010. Das zweisitzige Mittelmotor- Coupé 918 RSR verdeutlicht, was entsteht, wenn die Technologie des 911 GT3 R Hybrid und das Design des 918 Spyder in einen modernen, zukunftsfähigen Supersportwagen übertragen werden.
Der 911 GT3 R Hybrid-Rennwagen mit hocheffizientem Schwungradspeicher sorgte bei seinen Renneinsätzen auf der Nürburgring-Nordschleife, während des American Le Mans Series-Rennens (ALMS) in Road Atlanta/USA sowie dem ILMC-Lauf im chinesischen Zhuhai für Aufsehen. Er demonstrierte sein enormes Performance-Potenzial im realistischen Rennsport-Szenario gegenüber härtester Konkurrenz. Damit übertraf der intern als „Race Lab“ – Rennlabor – bezeichnete 911 GT3 R Hybrid sogar die hohen Erwartungen von Porsche Motorsport. Wettbewerbsfähigkeit, hohe Zuverlässigkeit sowie beispielhafte Effizienz beim Kraftstoffverbrauch, verbunden mit höchster Performance unterstrichen die Grundidee der Porsche-Techniker, zusätzliche Leistung intelligent zu generieren. Der 911 GT3 R Hybrid bezieht seine Zusatzleistung beim Bremsen aus der eigenen Fahrdynamik. Diese Technik verpflanzt Porsche nun in das Mittelmotor-Coupé 918 RSR – der Rennsportvariante der Konzeptstudie 918 Spyder.
Aus der Tradition klassischer Porsche-Langstrecken-Rennwagen wie 908 Langheck-Coupé (1969) und 917 Kurzheck-Coupé (1971) schlugen die Porsche-Designer einen Bogen in die Postmoderne der „Form follows function“- Philosophie. Beim 918 RSR wird der elegante Fluss der Kurven von muskulösen Radhäusern, dynamischen Luftöffnungen und einem kanzelartigen Cockpit dominiert. Ein sichtbares Lüfterrad zwischen den Ram Air-Ansaugstutzen und ein Heckspoiler in RS Spyder-Abmessungen betonen zusätzlich die Funktion eines Rennlabors. Der neu gestaltete Farbton „Liquid Metal Chromblau“ unterstreicht den skulpturhaften Schwung der Formen, während die bei Porsche typische Hybrid-Farbe orange auf Bremssätteln und dem Längsstreifen der Karosserie bemerkenswerte Akzente setzt.
Auch innerhalb des besonders leichten, verwindungssteifen Monocoques aus Kohlefaser-verstärktem Kunststoff (CFK) dominiert Rennsporttechnik. Der V8-Motor ist eine Weiterentwicklung des Direkteinspritzer-Triebwerks aus dem erfolgreichen RS-Spyder-Rennwagen und leistet im 918 RSR nun genau 563 PS bei 10.300/min. Die Elektromotoren an den beiden Vorderrädern steuern jeweils 75 kW, also insgesamt 150 kW, zur installierten Peak-Antriebsleistung von exakt 767 PS bei. Diese bei Bremsvorgängen gewonnene Zusatzleistung wird in einem optimierten Schwungmassenspeicher konserviert.
Im 918 RSR verfügen die beiden Elektromaschinen über eine Torque Vectoring-Funktion mit variabler Antriebsmomentenverteilung an der Vorderachse. Dies erhöht zusätzlich die Agilität und verbessert das Lenkverhalten. Der vor der Hinterachse platzierte Mittelmotor ist mit einem Renngetriebe, ebenfalls auf Basis des RS Spyder-Rennwagens, verblockt. Dieses weiter entwickelte Sechsgang-Klauengetriebe mit längs liegenden Wellen und gerade verzahnten Stirnrädern wird mittels zweier Schaltpaddles hinter dem Rennlenkrad betätigt.
Eine funktionale Ausstattung unterstreicht den puristischen Rennsport-Charakter. Ob charakteristische, nach schräg oben öffnende Türen, die Luftöffnung im Dach zwischen den Türflügeln, die Schnellverschlüsse an vorderer und hinterer CFK-Haube, die beiden Dachantennen für Boxenfunk und Telemetrie, die RS-Spyder-mäßigen kleinen seitlichen Front-Flics oder die Luftsplitter unterhalb der Frontlippe sowie profillose Slick-Rennreifen auf 19-Zoll-Rädern mit Zentralverschluss sorgen für die eindeutige Bestimmung als experimentelles Rennlabor.
Im Gegensatz zur Konzeptstudie 918 Spyder herrscht im Innenraum 918 RSR schnörkellose Rennatmosphäre. Der braune Lederbezug des hautengen Schalensitzes zitiert die Historie der Gentleman-Driver; die Schaltblitze auf dem Rennlenkrad sowie eine Rekuperationsanzeige auf der Lenksäule vor dem Anzeige-Bildschirm versorgen den Piloten mit Informationen. Statt der zukunftsorientierten, ergonomisch avantgardistischen Mittelkonsole mit durchgängig berührungsempfindlicher Benutzeroberfläche aus der Konzeptstudie 918 Spyder teilt im 918 RSR eine auf das Wesentliche reduzierte Konsole mit Kippschaltern das Cockpit. Rechts von der Konsole ist anstelle eines zweiten Sitzes der Schwungradspeicher platziert.
Dieser Schwungradspeicher ist eine Elektromaschine, dessen Rotor mit bis zu 36.000 Umdrehungen pro Minute kreist, um Rotationsenergie zu speichern. Die Aufladung erfolgt, wenn bei Bremsvorgängen die beiden Elektromaschinen an der Vorderachse ihre Funktion umkehren und als Generatoren arbeiten. Aus dem geladenen Schwungradspeicher kann der Pilot auf Knopfdruck dessen gespeicherte Energie abrufen und bei Beschleunigungs- oder Überholvorgängen einsetzen. Dabei wird das Schwungrad elektromagnetisch abgebremst, um dann aus seiner Bewegungsenergie bis zu 2 x 75 kW, insgesamt also 150 kW, zusätzlich an die beiden Elektromaschinen der Vorderachse zu liefern.
Diese Zusatzleistung steht bei voller Aufladung rund acht Sekunden zur Verfügung. Beim erfolgreichen 911 GT3 R Hybrid kann diese Zusatzleistung je nach Rennsituation auch verbrauchsorientiert eingesetzt werden, zum Beispiel durch spätere Boxenstopps oder eine Verringerung des Tankvolumens und damit des Fahrzeuggewichtes.
Mit dem neuen Rennlabor 918 RSR hebt Porsche dieses im Rennsport genutzte Hybridkonzept nun auf eine experimentelle Ebene. „Porsche Intelligent Performance“ im 918 RSR bedeutet eine Erforschung von Methoden zur weiteren nachhaltigen Verbesserung der Effizienz unter den verschärften Bedingungen von Rennstrecke, Rundenzeiten, Boxenstopps und Zuverlässigkeit – einem Metier, in dem Porsche seit über 60 Jahren erfolgreich verwurzelt ist.
Die Startnummer 22 schließlich ist Hommage an das Jubiläum eines weiteren Triumphes. Als Gesamtsiege in Le Mans noch nicht ganz zur gewohnten Routine der Porsche-Rennabteilung zählten, fuhren 1971 die Piloten Dr. Helmut Marko und Gijs van Lennep beim 24-Stunden-Klassiker als erste durchs Ziel. Der Distanzrekord ihres Porsche 917 Kurzheck-Coupés – 5335.313 Kilometer bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 222,304 km/h – hielt keine Ewigkeit, aber exakt 39 Jahre bis 2010. Der 917 im Martini-Design war damals ebenfalls ein Experiment und seiner Zeit weit voraus: ein Gitterrohrrahmen aus Magnesium setzte neue Maßstäbe in der Porsche-Domäne Leichtbau.